• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16940 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,31090 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,893 ¥
  • USD/SEK - Kürzel: USD/SEK - ISIN: US23129P1021
    Börse: FOREX / Kursstand: 9,00500 kr
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,65760 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt zum Wochenschluss auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zurück. Dabei belasten den Greenback weiterhin die am Donnerstag gemeldeten US-Verbraucherpreise. Diese waren im August wie schon im Vormonat um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten jedoch im Konsens mit einem stärkeren Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Am Mittwoch war bereits gemeldet worden, dass die US-Erzeugerpreise zuletzt um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gesunken waren. Die Daten schüren am Markt die Sorge, dass die US-Notenbank dank des nachlassenden Inflationsdrucks auf eine lockere geldpolitische Linie einschwenken könnte.

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Der Handelsstreit zwischen den USA und China genießt unterdessen weiterhin die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer. Nachdem es gestern noch hieß, dass die US-Regierung und China wieder gesprächsbereit seien und US-Finanzminister Steven Mnuchin ein Treffen mit führenden chinesischen Regierungsvertretern plane, bekam die Hoffnung auf eine Einigung zuletzt wieder einen Dämpfer.

US-Präsident Donald Trump twitterte, dass man „keinen Druck habe, einen Deal mit China zu machen", während es in der „China Daily“ hieß, Peking werde sich nicht den Forderungen der USA ergeben. Im Raum steht, dass Trump mit weiteren Zöllen auf einen Warenwert von insgesamt 467 Millionen US-Dollar Strafzölle auf praktisch alle chinesischen Importgüter erheben will. China plant, sich bei einem Treffen in der nächsten Woche von der WTO grünes Licht für Sanktionen gegen die USA geben zu lassen.

EUR/USD setzt seinen Anstieg der vergangenen Handelstage fort und notierte bislang bei 1,1722 im Hoch. Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im Juli saisonbereinigt auf 12,8 Milliarden Euro gesunken – der niedrigste Überschuss seit vier Jahren. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 16,3 Milliarden Euro gerechnet, nach 16,7 Milliarden Euro im Juni. Der Rückgang ist der vierte in Folge. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

EUR/USD

Während GBP/USD bei 1,3138 ein Sechswochenhoch erreichte, hat USD/JPY die anfänglichen Gewinne auf das Sechswochenhoch bei 112,08 im weiteren Handelsverlauf am Freitag nicht halten können und fiel bislang bis 111,73 zurück. Die japanische Industrie hat sich im Juli etwas schwächer entwickelt als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im Berichtszeitraum um 0,2 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem sequenziellen Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet, nach minus 1,8 Prozent im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 2,2 Prozent. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/SEK erholt sich zum Wochenschluss deutlich von seinem gestern bei 8,9262 erreichten Fünfwochentief. Im Hoch wurde das Währungspaar bislang bei 9,0054 gehandelt. Unterstützung bekommt USD/SEK dabei von schwachen schwedischen Inflationsdaten, die die Zinserwartungen trüben. Die schwedischen Verbraucherpreise sind im August überraschend deutlich um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Auf Jahressicht ergibt sich nur noch eine Inflationsrate von 2,0 Prozent. Bitte lesen Sie auch die umfassendere USD/SEK-News.

NZD/USD erholt sich von seinem Zweieinhalbjahrestief vom 11. September 2018 bei 0,6500 bislang bis 0,6595 im Hoch. Der über Nacht gemeldete neuseeländische Business Manufacturing Index ist im August von 51,2 Punkten auf 52,0 Zähler gestiegen.

Der Wirtschaftsdatenkalender ist am Freitagnachmittag gut bestückt. Datenseitige Highlights aus den USA sind die Einzelhandelsumsätze im August und das Konsumklima der Uni Michigan im September. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.