• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,10855 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29847 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,178 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Montagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seinen jüngsten Anstieg auf ein frisches 2020er-Hoch fort.

Die vom US-Handelsministerium am Freitag veröffentlichten Zahlen zeigten, dass die Baubeginne in den USA im Dezember mit 1,61 Millionen deutlich stärker gestiegen sind als erwartet und den größten Zuwachs seit 13 Jahren verbuchten. Die bereits am Donnerstag gemeldeten US-Einzelhandelsumsätze legten ebenfalls zu und der Philadelphia Fed Index erreichte den höchsten Stand seit acht Monaten.

Die robusten Daten sprechen nicht dafür, dass die Federal Reserve Bank (Fed) bei ihrem nächsten Zinsentscheid am 29. Januar 2020 die Zinsen senken wird. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan (BoJ) dürften bei ihren in dieser Woche anstehenden Zinsenentscheiden keine Änderungen des Leitzinsniveaus vornehmen. Anders die Bank of England (BoE), die am 30. Januar 2020 ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf dann 0,25 Prozent senken dürfte.

EUR/USD ist zu Wochenbeginn auf ein frisches Viereinhalbwochentief bei 1,1081 gefallen. Die deutschen Erzeugerpreise sind im Dezember um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens wie zuletzt mit einem gegenüber dem Vormonat unveränderten Wert gerechnet. Bitte beachten Sie auch den heutigen EUR/USD-Tagesausblick.

FX-Mittagsbericht-US-Dollar-erreicht-neues-2020er-Hoch-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

GBP/USD notierte bislang bei 1,2961 im Tief. Der britische Rightmove-Hauspreisindex ist im Januar um 2,3 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Im Dezember war auf dieser Basis ein Rückgang um 0,9 Prozent gemeldet worden. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere GBP/USD-News.

USD/JPY bewegt sich weiterhin in der Nähe seines am 17. Januar 2020 bei 110,29 erreichten Siebeneinhalbmonatshoch. Die japanische Industrieproduktion ist im November laut endgültiger Veröffentlichung um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Breits gemeldet und erwartet worden war im Konsens ein Rückgang um 0,9 Prozent, nach minus 4,5 Prozent im Oktober. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

Aus den USA stehen am Montagnachmittag keine Wirtschaftsdaten an. Feiertagsbedingt (Martin Luther King Day) bleiben die Börsen in den USA geschlossen. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.