• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13650 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist zur Wochenmitte ans untere Ende seiner nach Erreichen eines 16-Monatshochs Ende November 2021 etablierten Seitwärtsspanne gefallen, konnte sich aber im weiteren Handelsverlauf bereits wieder ein wenig erholen.

US-Notenbankchef Jerome Powell hat bei seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Federal Reserve Bank (Fed) gemäßigtere Töne angeschlagen. Die Fed könnte mehrere Monate brauchen, um über den Abbau ihrer Neun-Billionen-Dollar-Bilanz zu entscheiden. Zudem werde er dafür sorgen, dass sich die hohe Inflation nicht verfestige, so Powell. Die Anhörung der nominierten stellvertretenden Fed-Vorsitzenden Lael Brainard wird am Donnerstag stattfinden.

Im Fokus liegen heute die US-Verbraucherpreise im Dezember und die Veröffentlichung des Beige Book, ein Konjunkturbericht der Fed. Am Donnerstag folgen die US-Erzeugerpreise im Dezember.

EUR/USD hat zur Wochenmitte mit 1,1378 im Hoch zunächst weiter in Richtung der oberen Begrenzung bei 1,1386 seiner nach Erreichen eines Viereinhalbmonatstiefs am 25. November 2021 bei 1,1184 etablierten Seitwärtsspanne zugelegt, konnte die Gewinne im weiteren Handelsverlauf jedoch nicht halten und fällt bislang bis 1,1354 im Tief zurück.

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im November überraschend deutlich um 2,3 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um lediglich 0,6 Prozent gerechnet, nach plus 1,3 Prozent im Oktober. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Rückgang um 1,5 Prozent (Konsens plus 0,6 Prozent, nach plus 0,2 Prozent im Vormonat). Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bei 1,3646 ein frisches Zweimonatshoch erreicht hat, legt USD/JPY bislang bis 115,47 im Hoch zu. Das japanische Economy Watchers Sentiment ist im Dezember auf 56,4 Punkte gestiegen – der höchste Wert seit Dezember 2005. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs auf 56,5 Zähler gerechnet, nach 56,3 Punkten im November. Die Kreditvergabe in Japan ist im Dezember wie schon im Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen. Erwartet worden war hier ein Zuwachs um 0,7 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Donnerstagnachmittag u.a. die o.g. US-Verbraucherpreise gemeldet. Am Abend steht das o.g. Beige Book an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.