• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16568 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,37906 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,932 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,91915 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitet im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seine gestrigen Verluste auf ein Dreiwochentief aus. Während die Erwartung, dass die Federal Reserve Bank (Fed) im November die Reduzierung ihrer Anleihenkäufe ankündigen und 2022 zum ersten Mal ihren Leitzins anheben wird, bereits eingepreist ist, belasten den Greenback die gestern gemeldeten und schwächer als erwartet ausgefallenen Daten aus der US-Industrie.

Die US-Industrieproduktion ist im September überraschend um 1,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,1 Prozent im August. Auf Jahressicht ergibt sich ein Zuwachs um 4,6 Prozent, nach zuvor plus 5,7 Prozent. Negative Auswirkungen auf das Wachstum hatte die anhaltende weltweite Halbleiterknappheit, die zu einem Rückgang der Kfz-Produktion führte – ein weiterer Beleg dafür, dass Versorgungsengpässe die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise beeinträchtigen.

EUR/USD legt kräftig bis bislang 1,1661 im Hoch zu – ein knappes Dreiwochenhoch. Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im August auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Der Bestand unerledigter Aufträge nahm auf Monatssicht um 1,7 Prozent zu, nachdem schon im Juni und Juli Höchststände erreicht worden waren. Seit Beginn der Corona-Krise ist der Auftragsbestand in der deutschen Industrie um 21,7 Prozent gestiegen. Die Unternehmen benötigten rechnerisch 7,3 Monate, um die Bestellungen abzuarbeiten, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Grund sind Lieferschwierigkeiten bei wichtigen Vorprodukten wie Halbleitern und Störungen im Logistiksystem. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

EUR/USD

Während GBP/USD mit bislang 1,3793 in der Spitze ein frisches Vierwochenhoch erklommen hat, fällt USD/JPY von seinem am vergangenen Freitag bei 114,46 erreichten Dreijahreshoch bis bislang 113,85 im Tief zurück.

USD/CHF gibt ebenfalls nach. Die Unterstützung am Tief vom 14. Oktober 2021 bei 0,9193 hat mit bislang 0,9187 im Tief jedoch bislang gehalten. Der Überschuss in der schweizerischen Handelsbilanz ist im September laut Daten der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) auf 4,37 Milliarden Franken gesunken, nachdem im August ein Allzeithoch von 4,56 Milliarden Franken erreicht worden war. Während die Exporte im Monatsvergleich saisonbereinigt um 0,2 Prozent auf 21,08 zurückgingen, legten die Importe auf Monatssicht um 0,9 Prozent auf 16,71 Milliarden Franken zu. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CHF-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag u.a. die Baubeginne und -genehmigungen gemeldet. Zudem stehen mehrere Reden von Fed-Vertretern an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.