• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) erneut zurück, hat aber sein zur Wochenmitte nach Veröffentlichung schwächer als erwartet ausgefallener US-Inflationsdaten markiertes Sechswochentief noch nicht wieder erreicht.

Die US-Verbraucherpreisteuerung hat sich im Juli auf 8,5 Prozent im Jahresvergleich abgeschwächt. Volkswirte hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 8,7 Prozent gerechnet, nachdem die Inflation im Juli mit 9,1 Prozent ein 40-Jahreshoch erreicht hatte.

Die am Donnerstagnachmittag anstehenden US-Erzeugerpreisdaten könnten dem Greenback neue Impulse geben. Zu erwarten steht, dass die Erzeugerpreisinflation den Rückgang des Verbraucherpreisanstiegs widerspiegelt. Analysten rechnen im Konsens im Juli mit einer Teuerung um 10,4 Prozent, nach plus 11,3 Prozent im Juni.

EUR/USD hat im Nachgang der gestrigen US-Inflationsdaten bei 1,0369 ein Fünfwochenhoch erreicht, bevor es zu einem Kursrücksetzer bis 1,0274 kam, von dem sich das Währungspaar heute bislang bis zuhöchst 1,0342 erholt.

GBP/USD knüpft im europäischen Handel am Donnerstagvormittag an seine gestrigen Gewinne an, hat aber mit bislang 1,2236 im Hoch sein am Mittwoch bei 1,2277 markiertes Wochenhoch noch nicht wieder erreicht.

Der im frühen Handel gemeldete britische RICS-Hauspreissaldo ist im Juli auf 63 Prozent gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Rückgang auf 60 Prozent gerechnet, nach 65 Prozent im Juni. Die Daten zeigen, dass aktuell 63 Prozent der Umfrageteilnehmer mit steigenden Immobilienpreisen rechnen. Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY notiert mit bislang 132,42 im Tief weiterhin in der Nähe seines am Mittwoch bei 132,02 erreichten Wochentiefs. AUD/USD handelt mit bislang 0,7107 im Hoch weiter nahe seines zur Wochenmitte erreichten Zweimonatshochs bei 0,7109.

Die vom „Melbourne Institute“ (MI) ermittelten Inflationserwartungen der australischen Verbraucher auf Sicht von zwölf Monaten sind laut Juli-Umfrage auf 5,9 Prozent gesunken. Zuletzt war auf Jahressicht eine Teuerungsrate von 6,3 Prozent erwartet worden. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Aus den USA werden im US-Handel am Donnerstagnachmittag u.a. die o.g. Erzeugerpreise im Juli und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.