• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitet im europäischen Handel am Montagvormittag seine letztwöchigen Verluste aus und hat auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) bislang ein Zweieinhalbwochentief erreicht.

Zuvor hatte der Greenback am 13. Mai 2022 getrieben von Aussicht auf deutlich steigende US-Leitzinsen zur Eindämmung der hohen Inflation ein 20-Jahreshoch markiert. Mittlerweile haben sich zu den Inflationssorgen und die damit verbundenen Zinsanhebungserwartungen Wachstumssorgen gesellt.

Die Federal Reserve Bank (Fed) wird am Mittwochabend das Protokoll ihrer letzten Notenbanksitzung veröffentlichen. Der Präsident der Fed in St. Louis, James Bullard, hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass die US-Notenbank die Zinsen im Jahr 2022 auf bis zu 3,5 Prozent anheben sollte, um steigende Inflation schneller in den Griff zu bekommen.

In dieser Woche steht am Mittwoch der Zinsentscheid der neuseeländischen Zentralbank auf dem Programm. Analysten erwarten im Konsens, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf dann 2,00 Prozent anheben wird.

EUR/USD knüpft zu Beginn der neuen Handelswoche an seine letztwöchigen Gewinne an und notierte bislang bei 1,0636 im Hoch. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai überraschend weiter verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte unerwartet auf 93,0 Punkte zu. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 91,4 Zähler gerechnet, nach 91,8 Punkten im April.

„Anzeichen für eine Rezession sind derzeit nicht sichtbar", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die deutsche Wirtschaft erweise sich trotz Inflationssorgen, Materialengpässen und Krieg in der Ukraine als robust. „Die Unternehmen waren vor allem merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften", fügte Fuest hinzu. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

Während USD/JPY bislang bis 127,15 im Tief zurückfällt, erholt sich GBP/USD weiter von seinem am 13. Mai 2022 bei 1,2155 erreichten Zweijahrestief. In der Spitze erreichten die Notierungen bislang 1,2574 – ein Zweieinhalbwochenhoch. Der britische Rightmove-Hauspreisindex ist im Mai um 2,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach plus 1,6 Prozent im April. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

Aus den USA wird am Montagnachmittag lediglich der Chicago Fed National Activity Index im April gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.