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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitet im europäischen Handel am Mittwochvormittag seine Verluste der vergangenen Handelstage auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) auf ein Zweiwochentief aus.

Der US-Dollar ist zuletzt als „sicherer Hafen“ nicht mehr gefragt und gegenüber den anderen Hauptwährungen zurückgefallen, da sich am Markt Optimismus breit gemacht hat, dass die umfassenden geld- und fiskalpolitischen Hilfen sowie die Impfungen gegen Covid-19 insbesondere in den USA und Großbritannien die konjunkturelle Erholung beschleunigen könnten. Aufmerksamkeit gilt in diesem Zusammenhang den beiden im weiteren Tagesverlauf anstehenden Reden der Gouverneure der Bank of England (BoE) und der Federal Reserve Bank (Fed).

Die Ökonomen von Goldman Sachs haben am Dienstag ihre Prognose zum US-Wirtschaftswachstum in diesem Jahr und im kommenden Jahr angehoben. Erwartet wird für 2021 nun ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,8 Prozent (zuvor plus 6,6 Prozent) und 2022 um 4,5 Prozent (bisher 4,3 Prozent).

EUR/USD hat zur Wochenmitte mit bislang zuhöchst 1,2144 ein knappes Zweiwochenhoch erreicht. Die deutschen Verbraucherpreise sind im Januar laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet um 1,0 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach einem Rückgang um 0,3 Prozent im Dezember.

Während GBP/USD bislang bei 1,3856 den höchsten Stand seit Ende April 2018 erreicht hat, erholt sich USD/JPY von seinem knappen Zweiwochentief bei 104,39 bis bislang 104,84 im Hoch. Die japanischen Erzeugerpreise (CGPI) sind im Januar wie von Analysten im Konsens erwartet um 1,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Im Dezember lag der Preisrückgang auf dieser Basis bei 2,0 Prozent.

USD/SEK erholt sich nach dem Zinsentscheid der schwedischen Notenbank von seinem knappen Zweiwochentief bei 8,2621. Das Tageshoch liegt bislang bei 8,3368. Die Riksbank hat ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert bei 0,00 Prozent belassen und auch für die nächsten Jahren Nullzinsen in Aussicht gestellt. Zudem wird die Notenbank ihr 700 Milliarden schwedische Kronen umfassendes Anleihenkaufprogramm unverändert fortsetzen.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Mittwochnachmittag sind die US-Verbraucherpreise im Januar. Hinzu kommen die o.g. Reden der Gouverneure der Bank of England (BoE) und der Federal Reserve Bank (Fed). Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.