• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,08650 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29828 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,683 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) von seinem zur Wochenmitte erreichten frischen Viermonatshoch zurück.

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Die Risikoaversion an den Märkten ist gestiegen, nachdem China nach einer Überarbeitung der Klassifikation einen deutlichen Anstieg bei den Neuerkrankungen und Todesfällen gemeldet hat. Chinesischen Behörden zufolge wurden in der am stärksten betroffenen Provinz Hubei 242 neue Todesopfer registriert, womit die Gesamtzahl der Toten seit Ausbruch der Krankheit bei 1.310 liegt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 14.840 auf nun 48.208 bekannte Fälle.

Die Nachricht hat die internationalen Aktienmärkte unter Druck gebracht und lässt „sichere Häfen“ wie den japanischen Yen und Gold gefragt sein. „Wenn man diese Zahlen sieht, muss man einfach auf risikaverse Geschäfte setzen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Ayako Sera, Marktstratege bei der Sumitomo Mitsui Trust Bank in Tokio. Zuvor hatte es danach ausgesehen, als wären die Zahlen rückläufig. Am Vortag waren in Hubei 97 Todesopfer und 1.638 neue Infektionen gemeldet worden.

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EUR/USD

Während EUR/USD mit bislang 1,0864 im Tief weiterhin in der Nähe seines gestern bei 108,63 erreichten tiefsten Stands seit Mai 2017 notiert, setzt GBP/USD seine Erholung von dem am 10. Februar 2020 bei 1,2871 markierten 2020er-Tief bis bislang 1,2989 in der Spitze fort. Der britische RICS-Hauspreissaldo ist im Januar überraschend deutlich auf plus 17 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs auf plus drei Zähler gerechnet, nach minus zwei Punkten im Dezember. Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

Der japanische Yen ist angesichts der wieder gestiegenen Sorgen um die globale Konjunktur als „sicherer Hafen“ gefragt. USD/JPY fiel vom gestrigen Hoch bei 110,14 bis bislang 109,59 im Tief. Die über Nacht gemeldeten japanischen Erzeugerpreise (CGPI) sind im Januar um 1,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet, nach plus 0,9 Prozent im Dezember. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

Aus den USA stehen am Donnerstagnachmittag zahlreiche Wirtschaftsdaten auf dem Programm. Highlight sind die Verbraucherpreise im Januar. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.