• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17150 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29348 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,245 ¥
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,65988 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Freitagvormittag im Umfeld einer Erholung an den Aktienmärkten trotz weiter steigender Corona-Infektionszahlen und schwierigen Verhandlungen über ein neues Corona-Hilfspaket für die US-Wirtschaft von seinem am Donnerstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) erreichten Wochenhoch zurück.

Zahlreiche europäische Länder haben angesichts rasant weiter steigender Neuinfektionen die coronabedingten Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens zuletzt wieder verschärft. Auch im Mittleren Westen der USA steigen angesichts sinkender Temperaturen die Fallzahlen, womit die Sorge vor weiteren Schäden für die Wirtschaft wächst. Laut Johns Hopkins University sind in den USA bislang 7,9 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt, weltweit wurden mehr als 38,8 Millionen Fälle bestätigt.

Im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket für die US-Wirtschaft hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag angeboten, das Volumen über die Anfang der Woche vorgeschlagenen 1,8 Billionen US-Dollar anzuheben und persönlich Lobbyarbeit unter den Republikanern im Senat für einen Deal zu machen. Eine konkrete Summe nannte er aber nicht. Der Mehrheitsführer im Senat Mitch McConnell lehnte dies jedoch wegen Bedenken, dass dies unter den Republikanern nicht mehrheitsfähig sei, ab. Die Demokraten fordern ein Volumen von 2,2 Billionen US-Dollar. Trump zufolge besteht durchaus eine Chance, dass noch vor der Präsidentenwahl am 3. November eine Einigung gelingt. Finanzminister Steven Mnuchin hatte dies kurz zuvor als schwierig bezeichnet.

EUR/USD legt vom gestrigen Zweiwochentief bei 1,1687 bislang bis 1,1720 im Hoch zu. Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im September laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet um 0,3 Prozent im Jahresvergleich gesunken, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im August. Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone stieg im August saisonbereinigt überraschend von 20,3 Milliarden Euro auf 21,9 Milliarden Euro. Erwartet worden war im Konsens hingegen ein Rückgang auf 18,1 Milliarden Euro. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD erholt sich von seinen über Nacht bis 1,2881 im Tief gemachten Verlusten infolge der Forderung der EU, dass Großbritannien mehr Zugeständnisse machen müsse, um ein Handelsabkommen zu erreichen oder sich andernfalls auf einen ungeordneten Brexit nach Ende der Übergangszeit Ende des Jahres vorbereiten solle. „Cable“ notierte bislang bei 1,2949 im Hoch. USD/JPY fällt bislang bis 105,16 im Tief zurück.

NZD/USD macht nach seinem deutlichen Kursrücksetzer vom Donnerstag bis 0,6574 im Tief Boden gut. Im Hoch wurde das Währungspaar zum Wochenschluss bislang bei 0,6612 gehandelt. Der neuseeländische BusinessNZ Performance of Manufacturing Index hat im September oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Zählern weiter zugelegt. Der Index stieg im Umfeld gelockerter Corona-Beschränkungen von 51,0 Punkten im August auf aktuell 54,0 Zähler. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere NZD/USD-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist zum Wochenschluss gut bestückt. Zur Veröffentlichung kommen hochkarätige Daten wie die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion im September sowie das Konsumklima der Uni Michigan im Oktober. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.