• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,20555 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im weiteren Verlauf des europäischen Handels am Montagvormittag von seinem im frühen Handel auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) erreichten Wochenhoch zurück. Starke US-Wirtschaftsdaten vom Freitag hatten die Erholung von dem am Donnerstag erreichten Zweimonatstief weiter befördert.

So sind die Konsumausgaben der US-Amerikaner im März mit 4,2 Prozent im Monatsvergleich so stark gestiegen wie seit Juni 2020 nicht mehr (Februar minus 1,0 Prozent), während das von der Uni Michigan ermittelte Konsumklima von 84,9 Zählern im März laut endgültiger Veröffentlichung auf 88,3 Punkte im April kletterte. Dies ist der höchste Wert seit März 2020. Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex legte im April überraschend auf 72,1 Punkte zu – der höchste Wert seit Dezember 1983. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 65,1 Zähler gerechnet, nach 66,3 Punkten im März.

Mit Spannung erwartet werden nun die weiteren, in dieser Woche anstehenden US-Daten, darunter der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im April und der US-Arbeitsmarktbericht für April.

US-Finanzministerin Janet Yellen sagte am Wochenende gegenüber NBC, sie sehe kein Inflationsrisiko durch die von US-Präsident Joe Biden geplanten Konjunkturmaßnahmen, wie die Billionen schweren Investitionen in Infrastruktur, Jobs und Familien. „Es wird ziemlich gleichmäßig über acht bis zehn Jahre ausgerollt. Ich glaube nicht, dass Inflation ein Thema sein wird. Und wenn es ein Thema wird, haben wir Werkzeuge, um es anzugehen", so Yellen.

Unterdessen suggerierte der Präsident der Federal Reserve Bank (Fed) in Dallas, Robert Kaplan, im Gegensatz zur derzeitigen offiziellen sehr dovischen Haltung der Fed, dass die Fed ihre Unterstützung der Wirtschaft aufgrund von Bedenken über Ungleichgewichte an den Finanzmärkten besser reduzieren sollte.

EUR/USD erholt sich von seinem im frühen Handel bei 1,2012 erreichten Wochentief. Im Hoch notierte das Währungspaar bislang bei 1,2044. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im April laut endgültiger Veröffentlichung auf 62,9 Punkte gestiegen und liegt damit leicht unter dem bereits gemeldeten Wert von 63,3 Zählern. Dennoch ist dies weiterhin der höchste Stand seit Beginn der Datenreihe im Juni 1997 und der zehnte Monat in Folge, in dem der PMI oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten notiert. Im März hatte der PMI bei 62,5 Zählern gelegen. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während sich GBP/USD von seinem Zweiwochentief bei 1,3800 bislang bis 1,3860 erholt, hat USD/JPY mit bislang zuhöchst 109,70 ein knappes Dreiwochenhoch erreicht.

USD/CHF macht nach Erreichen eines Zweimonatstiefs am vergangenen Donnerstag bei 0,9077 weiteren Boden gut. Im Hoch erreichten die Notierungen bislang 0,9142. Der schweizerische Einkaufsmanagerindex ist im April auf ein frisches Allzeithoch bei 69,5 Punkten geklettert. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs auf 66,4 Zähler gerechnet, nach 66,3 Punkten im März. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CHF-News.

In China, Japan, Russland und Großbritannien sind heute Feiertage. Aus den USA werden am Montagnachmittag zahlreiche US-Wirtschaftsdaten gemeldet. Highlight ist der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im April. Zudem stehen Reden von Fed-Vertretern an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.