• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,21133 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,40937 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,653 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,89910 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel zu Beginn der neuen Handelswoche leicht von seinem am Freitag erreichten Wochenhoch zurück. Der Fokus liegt auf dem dieswöchigen Notenbanktreffen der Federal Reserve Bank (Fed). Der Zinsentscheid wird am Mittwochabend bekanntgegeben. Zudem werden die neuen Projektionen zu Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote veröffentlicht.

In der letzten Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre ultralockere Geldpolitik beibehalten. Erwartet wird, dass auch die Fed trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation noch keine Signale für eine Straffung der Geldpolitik geben wird. Während eine erste Zinsanhebung ohnehin noch in weiter Ferne liegt, dürfte Marktbeobachtern zufolge zunächst eine Verringerung der Anleihenkäufe erfolgen, die zur Stützung der US-Konjunktur in der Corona-Krise erfolgt sind.

„Der Markt fängt an, einen vielleicht bescheidenen Schwenk in Richtung einer Diskussion über die Verringerung der Anleihenkäufe zu erwarten, und das veranlasst die Investoren entweder zu Gewinnmitnahmen oder zur Reduzierung von Gold- und Währungspositionen", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Stephen Innes, geschäftsführender Partner bei SPI Asset Management. Infolgedessen sei der US-Dollar ein wenig stärker geworden. Der Inflationsdruck dürfte allerdings nicht von Dauer sein, hieß es weiter.

EUR/USD erholt sich zu Wochenbeginn ein wenig von seinem am Freitag bei 1,2091 erreichten Zweimonatstief. Im Hoch erreichten die Noteirungen bislang 1,2121. Die Industrieproduktion in der Eurozone hat im April mit einem Anstieg um 0,8 Prozent im Monatsvergleich stärker zugelegt als erwartet. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet, nach plus 0,4 Prozent im März. Auf Jahressicht ergibt sich bedingt durch die starke Konjunkturerholung nach dem coronabedingten Einbruch 2020 aktuell ein Rekordzuwachs um 39,3 Prozent, nach zuvor plus 11,5 Prozent. Erwartet worden war auf dieser Basis ein Anstieg um 37,4 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bei 1,4069 den tiefsten Stand seit einem Monat erreicht hat, fällt USD/JPY nach anfänglichen Gewinnen bis 109,83 im Hoch unter seinen Freitagsschlusskurs bei 109,62 zurück (im Tief bislang bei 109,60). Die japanische Industrieproduktion ist im April laut endgültiger Veröffentlichung um 2,9 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Erwartet worden war im Konsens ein Zuwachs um 2,5 Prozent, nach zuvor plus 1,7 Prozent.

USD/CHF weitet seine Erholung von dem am 9. Juni 2021 bei 0,8924 erreichten Dreieinhalbmonatstief aus und notierte bislang bei 0,9000 im Hoch. Die schweizerischen Erzeuger- und Importpreise sind im Mai um 0,8 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem geringeren Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet, nach plus 0,7 Prozent im April. Auf Jahressicht ergibt sich im Berichtszeitraum eine Teuerung um 3,2 Prozent – der stärkste Preisanstieg seit August 2018. Im Vormonat hatten die Erzeuger- und Importpreise auf dieser Basis lediglich um 1,8 Prozent zugelegt. Bitte lesen Sie auch die heutige USD/CHF-News.

US-Wirtschaftsdaten stehen am Montagnachmittag nicht auf der Agenda. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.