• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16950 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Dienstagmittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiter von seinem am 15. August erreichten 13-Monatshoch zurück.

Die USA und Mexiko haben sich nach Angaben beider Länder zu Wochenbeginn auf ein neues Nafta-Abkommen geeinigt. Der neue Deal soll 16 Jahre lang gelten. Dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer zufolge umfasst das neue Abkommen mit Mexiko unter anderem Regelungen für die Autoindustrie. Das Abkommen werde wahrscheinlich am Freitag dem Kongress vorgelegt und im November unterzeichnet, sagte Lighthizer. Eine Einigung über ein neues Handelsabkommen mit Kanada steht noch aus.

EUR/USD erreichte mit bislang 1,1707 in der Spitze ein Vierwochenhoch. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Vormittag meldete, ist die Kreditvergabe an den privaten Sektor im Juli wie von Analysten im Konsens erwartet um 3,0 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach einem Zuwachs um 2,9 Prozent im Juni. Das Wachstum der Geldmenge M3 lag im selben Zeitraum bei 4,0 Prozent. Erwartet worden war hier im Schnitt ein Anstieg um 4,3 Prozent, nach plus 4,4 Prozent im Vormonat. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD legt mit bislang zuhöchst 1,2910 im Hoch ebenfalls zu. USD/JPY notierte bislang bei 111,36 im Hoch. Die japanischen Verbraucherpreise sind im Juli laut Bank of Japan (BoJ) in der Kernrate um 0,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet, nach zuvor plus 0,4 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

USD/SEK erreichte in der Spitze bislang 9,1270. Die schwedische Außenhandelsbilanz war im Juli ausgeglichen, nachdem im Juni ein Defizit von 300 Millionen Kronen angefallen war. Die Einzelhandelsumsätze sanken im selben Zeitraum um 1,0 Prozent im Monatsvergleich, nach minus 1,3 Prozent im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Rückgang der Einnahmen im Einzelhandel um 1,2 Prozent, nach einem Anstieg um 0,4 Prozent. Bitte lesen Sie hierzu auch die EUR/SEK-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist am Dienstagnachmittag prall gefüllt. Highlight ist das Verbrauchervertrauen des Conference Board im August. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.