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München (GodmodeTrader.de) – Nach der gestrigen Erholung entfernt sich der US-Dollar im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) wieder weiter von seinem am 13. Mai 2022 erreichten 20-Jahreshoch, hat aber sein zur Wochenmitte markiertes, knappes Zweiwochentief noch nicht wieder erreicht.

Den US-Dollar belasten zunehmende Bedenken, dass aggressive Zinsanhebungen durch die Federal Reserve Bank (Fed) und andere große Notenbanken das Wirtschaftswachstum abwürgen könnten. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Dienstag gesagt, dass die Fed den Leitzins so weit anheben werde, dass der Inflationsanstieg gestoppt werde – wenn nötig auch über den neutralen Zinssatz hinaus. Powell zufolge bedroht die Inflation die Grundlage der Wirtschaft.

Die Fed hat zur Bekämpfung der hohen Inflation ihren Zinssatz in diesem Jahr bisher um insgesamt einen dreiviertel Prozentpunkt angehoben und befindet sich auf dem besten Weg, ihn bei ihren nächsten beiden Sitzungen im Juni und Juli 2022 in Schritten von jeweils einem halben Prozentpunkt weiter anzuheben.

Während EUR/USD am Donnerstagvormittag bislang bis 1,0507 im Hoch zulegt, erholt sich GBP/USD von seinem gestrigen Rücksetzer bis bislang 1,02407 im Hoch.

USD/JPY fällt weiter von seinem am 9. Mai 2022 bei 131,35 markierten 20-Jahreshoch zurück, hat mit bislang 127,82 im Tief sein am 12. Mai 2022 bei 127,52 markiertes Zweiwochentief jedoch noch nicht wieder erreicht. Die japanischen Maschinenaufträge sind im März in der Kernrate um 7,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 3,7 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 9,8 Prozent im Februar. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 7,6 Prozent.

Das Defizit in der japanischen Handelsbilanz ist im April auf 839,2 Milliarden Yen gestiegen. Volkswirte hatten im Konsens mit einem höheren Fehlbetrag von 1,15 Billionen Yen gerechnet, nach einem Passivsaldo von 414,1 Milliarden Yen im März. Das aktuelle Defizit ist das neunte in Folge. Während die Exporte auf Jahressicht um 12,5 Prozent zulegten, kletterten die Importe um 28,2 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

Nach einem zwischenzeitlichen Kursrücksetzer legt AUD/USD wieder in Richtung seines gestrigen Wochenhochs bei 0,7046 zu. Im Hoch erreichten die Notierungen bislang 0,7024. Der australische Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin stark, hat sich aber im April etwas schwächer entwickelt als erwartet.

Die Zahl der Erwerbstätigen in Australien stieg um 4.000 auf ein neues Rekordhoch von 13,402 Millionen Beschäftigten. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 30.000 gerechnet, nach plus 20.000 im Vormonat. Positiv ist, dass der Beschäftigungszuwachs insbesondere auf das Konto von Vollzeitjobs geht (plus 92.400), während die Zahl der Beschäftigten in Teilzeitjobs um 88.400 sank. Die Arbeitslosenquote verharrte im Berichtszeitraum wie erwartet auf einem Rekordtief von 3,9 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Donnerstagnachmittag ist der Philadelphia Fed Index im Mai. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.