• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,08868 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17859 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,451 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiter von seinem am 20. März 2020 erreichten Dreijahreshoch zurück. Den Greenback belasten die neuen Krisen-Maßnahmen der Federal Reserve Bank (Fed).

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Nachdem die Fed bereits ihre Leitzinsen kräftig gesenkt und ein milliardenschweres Anleihenkaufprogramm auf den Weg gebracht hatte, dehnte sie letzteres zu Wochenbeginn aus und sicherte zu, nun unbegrenzt Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere zu kaufen. Zudem legte die Fed Kreditprogramme auf, mit denen US-Unternehmen und Haushalte unterstützt werden sollen.

„Die Fed hat ihre bislang größte Bazooka abgefeuert und unbefristete und unbegrenzte Quantitative-Easing-Maßnahmen angekündigt", zitiert das Finanzportal „Investing“ die Analysten von Nordea. „Die Fed ist jetzt in letzter Instanz der direkte Kreditgeber nicht nur für das Finanzsystem, sondern auch für die Realwirtschaft."

Die Marktteilnehmer warten nun darauf, dass auch das von der US-Regierung angekündigte billionenschwere Konjunkturpaket verabschiedet wird, das bisher im US-Senat gescheitert ist.

EUR/USD setzt seine Erholung von dem am 20. März 2020 bei 1,0633 erreichten knappen Dreijahrestief fort und notierte bislang bei 1,0866 im Hoch. Der kombinierte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone (Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor) ist im März vorläufigen Daten zufolge massiv auf ein Allzeittief bei 31,4 Punkte eingebrochen. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 39,4 Zähler gerechnet, nach 51,6 Punkten im Februar. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD macht ebenfalls Boden gut. Im Hoch erreichte „Cable“ bislang 1,1747. Das am 19. März 2020 erreichte 35-Jahrestief liegt bei 1,1410. Der kombinierte britische Einkaufsmanagerindex (Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor) ist im März vorläufigen Daten zufolge auf ein Rekordtief von 37,1 Punkten eingebrochen. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 45,1 Zähler gerechnet, nach 53,0 Punkten im Februar. Bitte beachten Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY notierte bislang bei 110,06 im Tief. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Japan ist im März vorläufigen Daten zufolge auf 44,8 Punkte gesunken. Erwartet worden war im Schnitt ein stärkerer Rückgang auf 42,1 Zähler, nach 47,8 Punkten im Februar. Die Verbraucherpreise sind im Februar in der Kernrate um 0,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach plus 0,3 Prozent im Januar.

Am Dienstagnachmittag stehen die Markit-Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in den USA sowie die US-Neubauverkäufe im Februar an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.