• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16190 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,37182 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,382 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,91988 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag weiter von seinem am Dienstag auf breiter Basis erreichten (gemessen am US-Dollar-Index) frischen Zwölfmonatshoch zurück.

Von Öl bis Kaffee steigende Rohstoffpreise und der stärkste Anstieg der US-Verbraucherpreise seit 13 Jahren belasten den US-Dollar. Wie am Mittwoch gemeldet wurde, kletterte die US-Inflationsrate im September weiter von zuvor 5,3 Prozent auf nun 5,4 Prozent im Jahresvergleich, während der Anstieg der Verbraucherpreise in der Kernrate bei 4,0 Prozent verharrte.

Drei hochrangige Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) – Raphael Bostic, Mary Daly und Thomas Barkin – werden im Laufe des Tages Gelegenheit haben, sich zu den Entwicklungen zu äußern. Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung, das am Mittwochabend veröffentlicht wurde, untermauerte die Erwartung, dass die Fed im nächsten Monat den Beginn der Reduzierung ihrer Anleihenkäufe ankündigen wird.

EUR/USD

Während sich EUR/USD weiter von seinem am Dienstag erreichten 14-Monatstief bei 1,1521 bis bislang 1,1619 im Hoch erholt, hat GBP/USD bei 1,3718 ein Zweieinhalbwochenhoch erreicht. Der britische RICS-Hauspreissaldo ist im September überraschend deutlich auf 68 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 70 Zähler gerechnet, nach 72 Punkten im August.

USD/JPY macht am Donnerstagvormittag einen Teil seiner gestrigen Verluste wieder wett, die das Währungspaar nach Erreichen eines frischen 34-Monatshochs bei 113,80 gemacht hatte. Vom Tief bei 113,21 erholte sich USD/JPY bislang bis 113,59 im Hoch. Die japanische Industrieproduktion ist im August laut endgültiger Veröffentlichung um 3,6 Prozent im Monatsvergleich, und damit stärker als zunächst mit minus 3,2 Prozent gemeldet, gesunken. Im Juli war die Industrieproduktion auf dieser Basis um 1,5 Prozent zurückgegangen. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 8,8 Prozent, nach plus 11,6 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/CHF weitet im europäischen Handel am Donnerstagvormittag im Verbund mit dem auf breiter Basis abwertenden US-Dollar seine gestrigen Verluste bis bislang 0,9196 im Tief aus – ein Vierwochentief. Die schweizerischen Erzeuger- und Importpreise sind im September um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach einem Zuwachs um 0,7 Prozent im August. Auf Jahressicht ergibt sich im Berichtszeitraum ein Anstieg um 4,5 Prozent – die höchste Teuerungsrate seit Juli 2008. Im August lag das Plus auf dieser Basis bei 4,4 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CHF-News.

Aus den USA werden am Donnerstagnachmittag u.a. die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Erzeugerpreise im September gemeldet. Zudem stehen Reden o.g. Fed-Vertreter an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.