• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12000 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30100 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,046 ¥
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,65850 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Mittwoch auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zurück, nachdem die Sorge um eine Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und China den globalen Aktienmärkten einen weiteren Tag mit deutlichen Verlusten beschert hat.

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Verstärkt wurde die Risikoaversion von der Ankündigung des Irans, dass man sich an einige im Rahmen des von der UNO genehmigten Nuklearabkommens 2015 getroffene Vereinbarungen nicht länger gebunden fühlt. Irans Präsident Hassan Rouhani warnte, dass man die Urananreicherung wiederaufnehmen würde, wenn die anderen Vertragsunterzeichner - darunter Russland, China, Frankreich und Deutschland - nicht innerhalb von 60 Tagen die iranische Wirtschaft vor den US-Sanktionen schützen würden.

EUR/USD legt zur Wochenmitte zu und notierte bislang bei 1,1213 im Hoch. Die bereits am Morgen gemeldete Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Deutschlands ist im März um 0,5 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet, nach einem Zuwachs um 0,7 Prozent im Februar.

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EUR/USD

Das britische Pfund ist weiterhin unter Druck, nachdem Großbritannien bestätigt hat, dass man an den Wahlen zum Europäischen Parlament am 22. Mai teilnehmen werde. Der Schritt lässt darauf schließen, dass es zwischen den Konservativen und der Labour-Partei bis dahin keine Vereinbarung geben wird. Die britischen BRC-Einzelhandelsumsätze sind im April um 3,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Erwartet worden war im Konsens auf dieser Basis lediglich ein Plus von 2,4 Prozent, nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im März. GBP/USD erreichte bislang 1,3000 im Tief.

USD/JPY fiel zum ersten Mal seit Ende März unter die runde 110er-Marke. Zutiefst wurde das Währungspaar bei 109,87 gehandelt – ein Sechswochentief. Dabei profitiert der Yen von einem überraschenden Rückgang des chinesischen Handelsbilanzüberschusses im März. Die japanische Geldbasis stieg im April um 3,1 Prozent im Jahresvergleich (Konsens plus 3,6 Prozent, nach plus 3,8 Prozent).

NZD/USD fiel auf ein Sechsmonatstief bei 0,6525. Die neuseeländische Notenbank hat ihren Leitzins über Nacht auf ein neues Allzeittief von 1,50 Prozent gesenkt. Analysten hatten im Konsens mit der Zinssenkung gerechnet, selbst nachdem die Reserve Bank of Australia die Märkte tags zuvor mit unveränderten Leitzinsen überrascht hatte.

US-Wirtschaftsdaten stehen am Mittwochnachmittag nicht zur Veröffentlichung an. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.