• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,08040 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29223 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,733 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar gibt im europäischen Handel am Freitagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) nach, nachdem die Notierungen am Donnerstag den höchsten Stand seit April 2017 erreicht hatten.

Die erwarteten wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie hatten zu Spekulationen geführt, dass nicht nur China, sondern vielleicht auch andere Länder Stimulierungsmaßnahmen ergreifen werden, um ihre Konjunktur zu stützen. Die People’s Bank of China hat gestern ihre Leitzinsen gesenkt.

Laut Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), könnte die Epidemie jederzeit zu einem globalen Problem werden. Bislang gebe es in China 74.675 Fälle, darunter 2.121 Tote. Außerhalb Chinas gebe es 1.076 bestätigte Fälle in 26 Ländern, hieß es weiter.

EUR/USD hat sich nach Erreichen eines Tiefs bei 1,0776 am Donnerstag (tiefster Stand seit April 2017) stabilisiert. Im Hoch notierte das Währungspaar zum Wochenschluss bislang bei 1,0820. Dabei profitiert EUR/USD auch von besser als erwartet ausgefallenen Daten aus der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im Februar vorläufigen Daten zufolge überraschend auf 49,1 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 47,4 Zähler gerechnet, nach 47,9 Punkten im Januar. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News. Die Inflation in der Eurozone ist im Februar wie erwartet von 1,3 Prozent auf 1,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

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EUR/USD

GBP/USD erholt sich von seinem gestern bei 1,2849 erreichten frischen 2020er-Tief bis bislang 1,2928 im Hoch. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Großbritannien ist im Februar entgegen den Erwartungen auf 51,9 Punkte gestiegen (Konsens 49,7 Zähler, nach 50,0 Punkten).

USD/JPY fällt von seinem am Donnerstag bei 112,23 erreichten Neuneinhalbmonatshoch zurück und notierte bislang bei 111,46 im Tief. Die japanischen Verbraucherpreise sind im Januar in der Kernrate um 0,8 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einer Inflationsrate wie zuletzt von 0,7 Prozent gerechnet. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe sank im Februar vorläufigen Daten zufolge von 48,8 auf 47,6 Punkte. Bitte beachten Sie auch die umfassendere USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Freitagnachmittag unter anderem die Markit-Einkaufsmanagerindizes für Februar sowie die Bestandsimmobilienverkäufe im Januar gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.