• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17160 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,32520 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,196 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,73940 $
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel zur Wochenmitte auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zu. Die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sind wieder in den Fokus gerückt, nachdem die USA angekündigt haben, dass sie weitere Zölle auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar erheben wollen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte, die USA agierten so, weil China seine unfairen Handelspraktiken nicht stoppe.

Erst am vergangenen Freitag waren Zölle auf chinesische Importware im Volumen von 34 Milliarden US-Dollar in Kraft getreten, die China umgehend mit Zöllen im gleichen Umfang vergolten hatte. Der „Wie-du-mir-so-ich-dir“-Schlagabtausch der beiden größten Volkswirtschaften weckt bei Anlegern Ängste vor einem ausgewachsenen Handelskrieg, der das globale Wirtschaftswachstum beeinträchtigen könnte.

EUR/USD

Während EUR/USD bislang bei 1,1693 im Tief notierte, wurde GBP/USD bislang zutiefst bei 1,3232 gehandelt. USD/JPY legte bislang bis 111,28 im Hoch zu. Die über Nacht gemeldeten japanischen Wirtschaftsdaten sind wie erwartet oder besser ausgefallen. Die Erzeugerpreise (CGPI) stiegen im Juni wie erwartet um 2,8 Prozent im Monatsvergleich, nach plus 2,7 Prozent im Mai. Die Maschinenaufträge sanken im Mai in der Kernrate um 3,7 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Rückgang um 5,0 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 10,1 Prozent im April. Der Dienstleistungssektorindex legte im Mai überraschend um 0,1 Prozent im Monatsvergleich zu (Konsens minus 0,3 Prozent, nach plus 1,0 Prozent).

AUD/USD erreichte bislang zutiefst 0,7381. Die Stimmung der australischen Verbraucher hat sich im Juli aufgehellt. Der Westpac-Verbrauchervertrauensindex stieg im Juli von 0,3 Punkten auf 3,9 Zähler. Die australischen Wohnungsbaukredite legten im Mai überraschend um 1,1 Prozent im Monatsvergleich zu. Von Volkswirten im Konsens erwartet worden war hingegen ein Rückgang um 1,9 Prozent, nach minus 0,9 Prozent im April.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Mittwochnachmittag sind die Erzeugerpreise im Juni. Aus Kanada steht ein Zinsentscheid an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.