EUR/USD notierte nach wie erwartet ausgefallenen Erzeugerpreise aus der Eurozone im Juni (minus 0,1 Prozent nach einem unveränderten Wert im Mai) bislang bei 1,0980 im Hoch. Über Nacht hatte das Währungspaar mit 1,0930 im Tief zunächst schwächer notiert.

    GBP/USD bewegt sich nach gemischten Daten aus Großbritannien in einer Spanne zwischen 1,5564 und 1,5618. Zunächst hatte der Nationwide-Hauspreisindex mit einem Anstieg um 0,4 Prozent im Monatsvergleich im Juli positiv überrascht und „Cable“ hatte entsprechend zugelegt. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Juni. Der Einkaufsmanagerindex für den britischen Bausektor im Juli enttäuschte dann jedoch mit einem Rückgang von 58,1 Punkten auf 57,1 Zähler. Erwartet worden war im Konsens hingegen ein Zuwachs auf 58,6 Punkte, was das Pfund entsprechend belastete.

    Zu starken Kursausschlägen kommt es am Dienstag bei AUD/USD. So klettert der Austral-Dollar gegenüber dem US-Dollar nach starken Wirtschaftsdaten aus Australien und einem unveränderten Zinsentscheid der Reserve Bank of Australia (RBA) um mehr als ein Prozent auf ein knappes Zweiwochenhoch bei 0,7394. Lesen Sie hierzu bitte auch eine aktuelle AUD/USD-News.

    Der Ölpreisverfall lastet weiterhin schwer auf der ölpreissensitiven Norwegerkrone. Im Hoch erreichte USD/NOK am Dienstag 8,2638 – ein Vierwochenhoch. Kaum profitieren konnte die norwegische Valuta von dem am Morgen gemeldeten norwegischen Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe, der im Juli überraschend auf 45,8 Punkte gestiegen ist. Lesen Sie hierzu bitte auch die heutige USD/NOK-News.

    Aus den USA stehen am Nachmittag eine Reihe von Daten auf dem Programm. Highlight sind die Auftragseingänge in der Industrie im Juni um 16:00 Uhr MESZ. Analysten rechnen im Konsens mit einem Anstieg um 1,8 Prozent im Monatsvergleich, nach einem Rückgang um 1,0 Prozent im Mai.

    Diese und weitere Wirtschaftsdaten finden Sie im Terminkalender.