• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar gibt zum Wochenschluss auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) nach. Im Fokus liegt die nächste geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve Bank (Fed) am 26. Januar. Während in diesem Monat noch keine Änderung des Leitzinses anstehen dürfte, wird eine erste Zinsanhebung, mit der ein neuer Zinsanhebungszyklus zur Eindämmung der Inflation beginnen dürfte, bei dem Märztreffen der Fed allgemein erwartet.

Am Donnerstag hat die norwegische Notenbank ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert bei 0,50 Prozent belassen, gleichzeitig aber eine Zinsanhebung für die kommende Sitzung im März angekündigt. Die türkische Notenbank beließ ihren Leitzins trotz einer Rekord-Inflation von zuletzt 36 Prozent unverändert bei 14,00 Prozent. Die nächsten Notenbanktreffen der Bank of England (BoE) und der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen am 3. Februar 2022 an.

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Daten haben ergeben, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche mit 286.000 auf ein Dreimonatshoch gestiegen ist. Der Philadelphia Fed Manufacturing Index legte von 15,4 Punkten im Dezember auf 23,2 Zähler im Januar zu. Die Zahl der Bestandsimmobilienverkäufe sank im Dezember um 4,6 Prozent im Monatsvergleich auf 6,18 Millionen.

Während sich EUR/USD von seinem im frühen Handel erreichten Elftagestief bei 1,1300 bislang bis 1,1346 im Hoch erholt, notiert GBP/USD zum Wochenschluss erneut schwächer und entfernt sich damit weiter von seinem am 13. Januar 2022 bei 1,3749 erreichten Zweieinhalbmonatshoch. Im Tief wurde das Währungspaar heute bislang bei 1,3557 gehandelt.

Das britische GfK-Verbrauchervertrauen ist im Januar überraschend auf minus 19 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem gegenüber dem Vormonat unveränderten Wert von minus 15 Zählern gerechnet. Die britischen Einzelhandelsumsätze sind im Dezember überraschend deutlich um 3,7 Prozent im Monatsvergleich zurückgegangen. Erwartet worden war im Konsens ein Rückgang um 0,6 Prozent, nach einem Anstieg um 1,0 Prozent im November. Auf Jahressicht ergibt sich ein Minus von 0,9 Prozent (Konsens plus 3,4 Prozent, nach plus 4,3 Prozent). Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY weitet zum Wochenschluss seine Verluste der vergangenen Tage aus. Mit bislang 113,58 im Tief nähert sich das Währungspaar dabei wieder seinem am 14. Januar 2022 bei 113,48 erreichten Dreieinhalbwochentief an.

Die japanischen Verbraucherpreise sind im Dezember auf Jahressicht um 0,8 Prozent gestiegen, nach plus 0,6 Prozent im November. Die aktuelle Inflationsrate ist die höchste seit Dezember 2019. In der Kernrate ergibt sich im Berichtszeitraum eine Teuerung um 0,5 Prozent wie zuletzt. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einer Inflationsrate von 0,6 Prozent gerechnet. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Freitagnachmittag lediglich die Frühindikatoren im Dezember gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.