• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18126 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30182 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 104,642 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar gibt im europäischen Handel am Dienstagvormittag einen Teil seiner zu Wochenbeginn auf breiter Basis gemachten Gewinne wieder ab. Der Greenback bewegt sich aktuell im Spannungsfeld zwischen der sinkenden Hoffnung auf ein neues stattliches Corona-Hilfspaket in den USA noch vor den Präsidentschaftswahlen am 3. November und den weltweit stetig weiter steigenden Corona-Infektionszahlen.

Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi und US-Finanzminister Steven Mnuchin haben zu Wochenbeginn ihre Differenzen über finanzielle Hilfen in der Corona-Krise für die US-Wirtschaft und die Bürger erneut nicht beilegen können. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte, dass die Gespräche ins Stocken geraten seien. Pelosi, zeigte sich bezüglich einer Einigung hingegen weiterhin zuversichtlich.

Derweil ist die Zahl der nachweislich mit Covid-19-Infizierten nach Angaben der Johns Hopkins University auf 43,4 Millionen gestiegen. Die USA, Russland und viele europäische Staaten verzeichnen täglich neue Rekord-Infektionszahlen und in vielen Ländern wurden neue Restriktionen erlassen. Die Sorge um die wirtschaftlichen Auswirkungen hatte zu Wochenbeginn an den internationalen Aktienmärkten für kräftige Verluste gesorgt und den US-Dollar als „sicherer Hafen“ gefragt sein lassen.

EUR/USD hat zunächst an seine gestrigen kräftigen Verluste angeknüpft und im Tief bei 1,1795 notiert, bevor sich das Währungspaar im Bereich seines gestrigen Schlusskurses bei 1,1807 stabilisieren konnte. Die Geldmenge M3 in der Eurozone ist im September zweistellig gewachsen. Der Anstieg ist mit 10,4 Prozent im Jahresvergleich der höchste seit 2008. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 9,6 Prozent gerechnet, nach plus 9,5 Prozent im August. Grund für das starke Geldmengenwachstum dürfte vor allem die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sein, die zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Corona-Folgen umfangreiche Anleihenkäufe tätigt und die Banken in der Eurozone mit sehr günstigen Langfristkrediten versorgt. Bitte beachten Sie auch die umfassendere EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD im Umfeld der nicht vorankommenden Verhandlungen über ein Brexit-Abkommen zwischen Großbritannien und der EU bislang bei 1,3044 im Hoch notierte, fällt USD/JPY bislang bis 104,55 im Tief zurück. Die japanischen Verbraucherpreise sind im September laut Bank of Japan (BoJ) in der Kernrate um 0,1 Prozent gesunken. Im August waren die Preise auf dieser Basis unverändert. Bitte lesen Sie hierzu auch die heutige EUR/JPY-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist am Dienstagnachmittag gut bestückt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Auftragseingänge langlebiger Güter im September und das Verbrauchervertrauen des Conference Board im Oktober. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.