• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11733 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,20725 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 106,111 ¥
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt am Mittwoch auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) wieder ein wenig zu. Gestern hatte eine leichte Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit für einen Anstieg der Risikobereitschaft an den Märkten geführt, doch zur Wochenmitte verpufft der Effekt angesichts der Unruhen in Hongkong, den Sorgen um einen No-Deal-Brexit und den Spannungen im Nahen Osten bereits wieder.

EUR/USD fällt bislang bis 1,1163 im Tief zurück. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone ist im zweiten Quartal wie von Analysten im Konsens erwartet und wie im Vorquartal auch um 0,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen. Die Industrieproduktion im Euroraum ging im Juni um 1,6 Prozent im Monatsvergleich zurück. Analysten hatten im Konsens mit einem Minus von 1,4 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 0,9 Prozent im Mai.

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EUR/USD

GBP/USD macht hingegen mit bislang 1,2101 im Hoch ein wenig Boden gut. Die britischen Verbraucherpreise stiegen im Juli mit plus 2,1 Prozent im Jahresvergleich stärker als erwartet. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 1,9 Prozent kalkuliert, nach einer Teuerungsrate von 2,0 Prozent im Juni. Die Erzeugerpreise erhöhten sich outputseitig im Juli um 0,3 Prozent im Monatsvergleich (Konsens plus 0,1 Prozent, nach minus 0,1 Prozent).

Der als „sicherer Hafen“ bekannte Yen legt trotz der jüngsten Entscheidung von US-Präsident Donald, die für den 1. September geplanten Zollerhebungen in Höhe von zehn Prozent auf die verbleibenden chinesischen Importe zu verschieben, zu. Am Markt ist man weiterhin skeptisch, was eine Lösung des US-chinesischen-Handelskonflikts angeht. USD/JPY notierte bislang bei 106,08 im Tief.

Aus den USA werden am Mittwochnachmittag unter anderem die Importpreise im Juli gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.