• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12520 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30070 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,859 ¥
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,66590 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) leicht zu. Die US-Regierung hatte zu Wochenbeginn die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verschärft.

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Angekündigt wurde, ab Mai keine Ausnahmeregelungen für iranische Exporte mehr zu gewähren. Seit Inkrafttreten der US-Sanktionen gegen den Iran im vergangenen November, die den Handel mit dem Iran verbieten, hatten mehrere Länder, wie Italien, Griechenland, die Türkei, China, Indien, Japan, Südkorea und Taiwan Ausnahmeregelungen für den Import iranischen Öls bekommen. Ab Mai müssen diese Länder bei Verstößen gegen das Handelsverbot mit dem Iran nun ebenfalls mit Strafen seitens der USA rechnen.

EUR/USD fällt am Dienstag von seinem gestrigen Hoch bei 1,1262 zurück und notierte bislang bei 1,1240 im Tief. Die zu Wochenbeginn gemeldeten US-Bestandsimmobilienverkäufe waren schwächer ausgefallen als erwartet. Sie stiegen im März annualisiert um 5,21 Millionen. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Wert von 5,31 Millionen gerechnet, nach 5,48 Millionen im Februar. Der Chicago Fed National Activity Index legte im März von minus 0,29 Punkten auf minus 0,15 Zähler zu. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD notiert mit 1,3019 im Hoch fester, während USD/JPY nach wie vor um die 112er-Marke pendelt. Die japanischen Verbraucherpreise sind im März in der Kernrate um 0,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, wie die Bank of Japan (BoJ) mitteilte. Analysten hatten im Konsens mit diesem Wert gerechnet, nach plus 0,4 Prozent im Februar.

BoJ-Mitglied Eiji Maeda sagte, die Zentralbank sei bereit, die Konjunktur anzukurbeln, wenn die Wirtschaft des Landes schwächele. „Wenn die Erreichung unseres Inflationsziels gefährdet ist, sind wir bereit, die Geldpolitik nach Bedarf zu lockern", so Maeda. Die BOJ könnte mehrere Lockerungsstrategien in Betracht ziehen, etwa Zinssenkungen, die Steigerung von Vermögenswerten und des Gelddruckens, hieß es. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

NZD/USD hat bei 0,6655 ein frisches Dreieinhalbmonatstief erreicht. Die über Nacht gemeldeten neuseeländischen Kreditkartenausgaben sind im März um 5,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Im Februar hatte der Zuwachs auf dieser Basis bei 6,4 Prozent gelegen. Bitte lesen Sie auch die NZD/USD-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag unter anderem der FHFA-Hauspreisindex im Februar, die Neubauverkäufe im März und der Richmond Fed Manufacturing Index gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.