• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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  • USD/HUF - Kürzel: USD/HUF - ISIN: XC000A0C37A0
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EUR/USD erholt sich am Mittwoch trotz eines enttäuschenden deutschen ifo-Geschäftsklimaindex von seinem gestrigen Zweiwochentief bei 1,1129 bislang bis 1,1235 im Hoch. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni verschlechtert. Der ifo-Index fiel von 108,5 Punkten im Mai auf aktuell 107,4 Zähler. Erwartet worden war im Konsens ein Rückgang auf 108,2 Punkte.

Der Gouverneur der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell hatte am Dienstag erklärt, er sehe eine 50:50-Chance, dass es bei dem Notenbanktreffen der Fed im September zu einer ersten Zinsanhebung komme. Er könne sich vorstellen, dass die Bedingungen für eine Zinsanhebung im September gegeben seien und dass es im Dezember bereits zu einer zweiten Zinsanhebung komme, so Powell.

GBP/USD legt vom gestrigen Tief bei 1,5705 bis bislang 1,5802 zu. Die britischen BBA-Hypothekengenehmigungen haben im Mai mit einem Anstieg auf lediglich 42.530 enttäuscht. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs auf 43.100 gerechnet, nach 42.120 im Vormonat. Martin Weale, Mitglied im geldpolitischen Rat der Bank of England (BoE) hat am Dienstagabend in einem Interview mit der Financial Times erklärt, die BoE könnte bereits im August die Leitzinsen anheben. Dass dies tatsächlich eintritt, erscheint jedoch unwahrscheinlich. Der als Falke bekannte Weale hat mit diesem Kommentar jedoch deutlich gemacht, dass er Willens ist, bei der Abstimmung über den Leitzins im BoE-Rat künftig wieder für eine Anhebung zu stimmen. Der Markt preist aktuell eine erste Zinsanhebung in Großbritannien für Mai 2016 ein.

USD/JPY gibt vom gestrigen Hoch bei 124,18 bislang bis zutiefst 123,65 nach. Die Mitglieder des geldpolitischen Rats der Bank of Japan sind laut Sitzungsprotokoll des letzten Notenbanktreffens zufrieden mit dem Tempo, in dem sich die japanische Wirtschaft erholt und erwarten zugleich, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung fortsetzt. Bei dem Treffen hatten acht der neun Mitglieder des geldpolitischen Rats der BoJ für einen unveränderten Leitzins von 0,10 Prozent sowie für eine Beibehaltung der Wertpapierkäufe im Volumen von 80 Billionen Yen jährlich gestimmt. Die Inflationsrate dürfte auf Jahressicht aufgrund der gesunkenen Ölpreise noch eine Weile im Bereich der Nullprozentmarke liegen, so das Protokoll. Die japanischen Dienstleistungspreise sind im Mai um 0,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen (Konsens plus 0,4 Prozent, nach plus 0,7 Prozent).

USD/CHF fällt im Verbund mit der Korrektur des US-Dollars auf breiter Basis ebenfalls zurück und notierte bislang bei 0,9276 im Tief. Unterstützung bekommt das Währungspaar dabei auch von dem Anstieg des UBS-Konsumindikators auf 1,73 Punkte im Mai. Im April hatte der Index, der die Konsumlaune der schweizerischen Verbraucher misst, bei 1,67 Zählern notiert.

USD/HUF fällt am Mittwoch von seinem tags zuvor erreichten Wochenhoch bei 278,95 zurück und notierte bislang bei 275,15 im Tief. Die ungarische Notenbank hat ihren Leitzins am Dienstag wie von Analysten im Konsens um 15 Basispunkte auf ein neues Rekordtief von 1,50 Prozent gesenkt. Die Zinssenkung ist die vierte in Folge, nachdem die Notenbank im vergangenen Sommer nach massiven Zinssenkungen erstmal eine Pause eingelegt hatte.

Aus den USA werden um 13:00 Uhr MESZ die MBA-Hypothekenanträge in der vergangenen Woche bekannt gegeben. Um 14:30 Uhr MESZ folgt das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal (endgültig). Erwartet wird im Konsens ein Rückgang um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs um 2,2 Prozent).