• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11440 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29020 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,674 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Freitagvormittag im Umfeld negativer Vorzeichen an den internationalen Aktienmärkten von seinem am Donnerstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) erreichten knappen Zweijahreshoch zurück.

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EUR/USD erholt sich dabei von seinem bei 1,1117 erreichten knappen Zweijahrestief. Im Hoch erreichte das Währungspaar bislang 1,1147. Die am Donnerstag gemeldeten US-Wirtschaftsdaten waren gemischt ausgefallen. Während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 20. April überraschend deutlich auf 230.000 stiegen (Konsens 199.000, nach 196.000 in der Vorwoche), legten auch die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im März mit plus 2,7 Prozent im Monatsvergleich stärker als erwartet zu. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,7 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 1,6 Prozent im Februar. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD macht ebenfalls ein wenig verlorenen Boden gut. Vom gestrigen Tief bei 1,2864 erholte sich „Cable“ bislang bis 1,2917. Die am Freitagvormittag gemeldeten britischen High-Street-Hypothekengenehmigungen sind im März um 39.980 gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Plus von 39.207 gerechnet, nach 38.700 im Februar. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/JPY erholt sich im europäischen Handel am Freitagvormittag von seinem gestrigen Kursrücksetzer bis 111,36 im Tief und wurde bislang bei 111,79 im Hoch gehandelt. Die über Nacht gemeldeten japanischen Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. Während die Verbraucherpreise im Großraum Tokio im April in der Kernrate um 1,3 Prozent im Jahresvergleich und damit stärker als erwartet gestiegen sind, enttäuschte die Industrieproduktion im März mit einem Rückgang. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

In den Fokus rückt nun das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal, das am Freitagnachmittag zur Veröffentlichung ansteht. Analysten kalkulieren im Konsens mit einem annualisierten BIP-Anstieg um 2,2 Prozent. Ökonomen sehen dabei auch einen negativen Effekt durch die US-Haushaltssperre um den Jahreswechsel.

„Wir sehen bezüglich des BIP im ersten Quartal eine größere Unsicherheit als sonst, was vor allem auf die Haushaltssperre von Dezember bis Januar zurückzuführen ist. Diese hat zu verspäteten Gehaltszahlungen für 800.000 Staatsbedienstete und Unterbrechungen bei Steuererstattungen und behördlichen Genehmigungen geführt", zitiert das Finanzportal „Investing“ ABN-AMRO-Ökonom Bill Diviney. Die weiteren Datenveröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.