• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,21913 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist oberhalb des am vergangenen Dienstag erreichten Viereinhalbmonatstiefs seitwärts in die neue Handelswoche gestartet.

Wie am Freitag aus den USA gemeldet wurde, sind die Konsumausgaben im April überraschend um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Erwartet worden war im Konsens hingegen ein Anstieg um 0,4 Prozent, nach zuvor plus 4,2 Prozent. Der dazugehörige Preisindex, das bevorzugte Inflationsmaß der Federal Reserve Bank (Fed) legte in der Kernrate mit 0,7 Prozent im Monats- und 3,1 Prozent im Jahresvergleich stärker als erwartet zu. Das Konsumklima der Uni Michigan trübte sich im Mai von 88,3 auf 82,9 Punkte ein (Konsens 83,1 Zähler).

Der ebenfalls am Freitag von US-Präsident Joe Biden vorgestellte Haushaltsentwurf für das Fiskaljahr 2022 ist bei den Republikanern umgehend auf Kritik gestoßen. Der Sechs-Billionen-US-Dollar-Haushalt soll Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung sowie Sozialleistungen für Familien umfassen und durch höhere Steuern für Unternehmen und Reiche finanziert werden. Das Defizit dürfte dann im Haushaltsjahr ab Oktober 1,84 Billionen Dollar betragen. Damit würde der Schuldenberg der USA bis Ende kommenden Jahres auf gut 26 Billionen Dollar anwachsen, was knapp 112 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung entspräche.

EUR/USD fällt zu Beginn der neuen Handelswoche mit bislang 1,2182 im Tief unter die 1,22er-Marke zurück. Am vergangenen Dienstag hatte das Währungspaar bei 1,2266 ein Viereinhalbmonatshoch erreicht. Die Geldmenge M3 in der Eurozone ist im April um 9,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 9,6 Prozent gerechnet, nach plus 10,1 Prozent im März. Die Kredite an den privaten Sektor legten im April auf Jahressicht um 3,8 Prozent zu. Erwartet worden war hier ein Anstieg um 3,4 Prozent, nach plus 3,3 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bei 1,4163 im Tief notierte, fällt USD/JPY zu Beginn der neuen Handelswoche von seinem am Freitag bei 110,21 erreichten Siebenwochenhoch zurück. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 109,61. Die über Nacht aus Japan gemeldeten Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. Die Industrieproduktion legte im April vorläufigen Daten zufolge um 2,5 Prozent im Monatsvergleich zu. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Anstieg um 4,0 Prozent gerechnet, nach plus 1,7 Prozent im März. Ebenfalls enttäuscht haben die Einzelhandelsumsätze im April mit einem Zuwachs um 12,0 Prozent im Jahresvergleich. Erwartet worden war hier ein Anstieg um 15,4 Prozent, nach zuvor plus 5,2 Prozent.

Das japanische Verbrauchervertrauen überraschte im April mit einem Wert von 34,1 Punkten. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang auf 33,2 Zähler gerechnet, nach 34,7 Punkten im März. Die Baubeginne kletterten im April um 7,1 Prozent im Jahresvergleich (Konsens plus 4,9 Prozent, nach zuvor plus 1,5 Prozent). Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

US-Wirtschaftsdaten stehen am Montagnachmittag wegen des US-Feiertags (Memorial Day) nicht an. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.