• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,15960 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
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München (GodmodeTrader.de) – Nach der Berg- und Talfahrt der vergangenen Handelstage befindet sich der US-Dollar im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) auf Stabilisierungskurs. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat über Nacht mit einem unveränderten Leitzins auf Rekordtief von 0,10 Prozent den Auftakt zu den wichtigen, in dieser Woche, anstehenden Zinsentscheidungen gemacht.

Mit Spannung erwartet werden nun die Zinsentscheide der Federal Reserve Bank (Fed) am Mittwochabend und der Bank of England (BoE) am Donnerstag. Allgemein erwartet wird, dass die Fed eine Reduzierung ihrer Anleihenkäufe ankündigen wird und damit den Startschuss für einen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik geben wird. Eine erste Zinsanhebung wird jedoch frühestens 2022 erwartet. So rechnen die Experten von Goldman Sachs angesichts der erhöhten Inflation damit mittlerweile im Juli 2022 – ein Jahr eher als ursprünglich gedacht.

Die Entscheidung der BoE am Donnerstag ist vom Markt schwerer einzuschätzen. Obwohl Gouverneur Andrew Bailey deutlich darauf hingewiesen hatte, dass die BoE kurz davor stehe zu handeln, um die Inflationsrisiken einzudämmen, was einige Analysten renommierter Investmenthäuser als klaren Hinweis auf eine am Donnerstag bevorstehende Zinsanhebung gedeutet haben, wird im Konsens weiterhin mit einem unveränderten Leitzins auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent gerechnet.

EUR/USD kann seine anfänglichen Gewinne bis 1,1614 im Hoch nicht halten und fällt im Verlauf des europäischen Handels am Dienstagvormittag bis bislang 1,1585 im Tief zurück. Der Markit-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im Oktober laut endgültiger Veröffentlichung auf 58,3 Punkte gesunken. Zunächst war ein Wert von 58,5 Zählern gemeldet worden, nach 58,6 Punkten im September.

EUR/USD

Während GBP/USD mit bislang 1,3627 im Tief ein knappes Dreiwochentief erreicht hat, nähert sich USD/JPY mit bislang 113,46 im Tief dem unteren Ende seiner jüngsten Handelsspanne (113,21) nach Erreichen eines knappen Vierjahreshochs an.

USD/CHF erholt sich ein wenig von seinem gestrigen kräftigen Kursrücksetzer auf ein Zweieinhalbmonatstief bei 0,9083. Im Hoch erreichten die Notierungen heute bislang 0,9128. Die schweizerischen Verbraucherpreise sind im Oktober auf Monatssicht um 0,3 Prozent gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,1 Prozent gerechnet, nach einem unveränderten Wert im September. Auf Jahressicht ergibt sich eine Inflationsrate von 1,2 Prozent – der höchste Wert seit August 2018. Erwartet worden war im Schnitt eine Teuerung um 1,1 Prozent, nach plus 0,9 Prozent im Vormonat. Die Einzelhandelsumsätze in der Schweiz sind im September um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach zuvor plus 1,4 Prozent. Auf Jahressicht erhöhten sich die Einzelhandelsumsätze um 2,5 Prozent, nach plus 0,8 Prozent im August. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/CHF-News.

AUD/USD fällt deutlich zurück und entfernt sich damit weiter von seinem am 28. Oktober 2021 bei 0,7555 erreichten Dreieinhalbmonatshoch. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 0,7458 – ein Elftagestief. Die Währungshüter der Reserve Bank of Australia (RBA) schwenkten zwar auf einen etwas weniger lockeren Kurs ein, dämpften aber zugleich die Spekulationen auf eine baldige Zinsanhebung. Der Leitzins wurde den zwölften Monat in Folge auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent belassen. Gleichzeitig gab die Reserve Bank of Australia (RBA) jedoch ihr Renditeziel für australische Staatsanleihen von 0,1 Prozent bis April 2024 ebenso auf wie die frühere Prognose, dass die Zinsen bis 2024 nicht steigen würden. Der Kauf von Staatsanleihen im Umfang von vier Milliarden Austral-Dollar pro Woche soll bis mindestens Mitte Februar 2022 fortgesetzt werden. Laut RBA spiegelt die Entscheidung, das Renditeziel aufzugeben, die wirtschaftliche Verbesserung und die früher als erwartet erzielten Fortschritte bei der Erreichung des Inflationsziels wider. Die Inflation sei derzeit zwar erhöht, der Anstieg aber wohl nicht nachhaltig, sagte RBA-Chef Philip Lowe. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag mit den wöchentlichen Redbook-Einzelhandelsumsätzen und dem IBD/TIPP-Verbrauchervertrauen im November lediglich Wirtschaftsdaten aus der zweiten Reihe gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.