• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13190 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,27120 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 108,685 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar konsolidiert im europäischen Handel am Dienstagvormittag weiterhin die Verluste, die dem Greenback am vergangenen Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein Achtwochentief beschert haben. Den US-Dollar belastet hatten zuletzt schwache US-Daten. Am Freitag hatte der US-Arbeitsmarktbericht für Mai mit einem Wert von 75.000 bei den neu geschaffenen Stellen die Erwartungen massiv enttäuscht (Konsens 180.000, nach zuletzt 263.000).

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Hinzu kam die Aussicht auf sinkende US-Leitzinsen. Der Präsident der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell hatte den Märkten in der vergangenen Woche versichert, alles tun, um die US-Wirtschaft angesichts der Handelskriege vor einer Rezession zu schützen.

Nach tagelangen Verhandlungen zwischen Mexiko und den USA hatte Trump am Freitagabend die von ihm angedrohten Strafzölle auf alle Importe aus dem südlichen Nachbarland ausgesetzt. Diese hätten zu Wochenbeginn in Kraft treten sollen. Doch bereits gestern drohte er erneut mit deren Einführung, sollte das mexikanische Parlament nicht den Vereinbarungen zustimmen, darunter die Ergreifung von Maßnahmen gegen illegale Migration in die USA.

Im Handelskonflikt mit China drohte Trump erneut mit der Einführung erhöhter Zölle auf einen weiteren Warenwert von 300 Milliarden US-Dollar, womit dann alle chinesischen Importe mit Sonderzöllen belegt wären. EUR/USD hält sich weiterhin über der 1,13er-Marke. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD erholt sich am Dienstag von seinem Kursrücksetzer zu Wochenbeginn bis 1,2653 im Tief. Das heutige Tageshoch liegt bislang bei 1,2711. Der britische Arbeitsmarktbericht ist gemischt ausgefallen. Die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher ist im Mai auf 23.200 gestiegen und liegt damit über der Konsensschätzung der Analysten von 22.900. Die Arbeitslosenquote verharrte im April im Dreimonatsdurchschnitt wie erwartet bei 3,8 Prozent. Der Durchschnittsverdienst ist in den drei Monaten per April um 3,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen (Konsens plus 3,0 Prozent, nach plus 3,2 Prozent). Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/JPY erholt sich weiter von seinem am 5. Juni 2019 bei 107,79 erreichten knappen Fünfmonatstief. Im Hoch wurde das Währungspaar heute bislang bei 108,70 gehandelt. Wie über Nacht aus Japan gemeldet wurde, sind die Werkzeugmaschinenaufträge im Mai vorläufigen Daten zufolge um 27,3 Prozent im Jahresvergleich gesunken, nach minus 33,4 Prozent im April. Die Geldmenge M2 stieg im Mai auf Jahressicht um 2,7 Prozent, nach plus 2,6 Prozent. Bitte lesen Sie auch die USD/JPY-News.

Der Wirtschaftsdatenkalender ist heute nur schwach bestückt. Datenseitiges Highlight in den USA sind die Erzeugerpreise im Mai. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.