• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17676 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,37131 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,755 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,92168 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist zu Beginn der neuen Handelswoche gefragt und weitet seine jüngsten Gewinne auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) auf ein frisches Dreieinhalbmonatshoch aus. Der Greenback profitiert dabei von der gestiegenen Risikoaversion an den Märkten infolge der Sorge, dass die sich weltweit ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus negative Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum haben könnte.

„Es gibt aufkommende Sorgen über die Delta-Variante und ihre Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum. Daher fließen primäre Safe-Haven-Ströme auch in den Dollar und in Anleihen", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Harshal Barot, ein Senior Research Consultant für Südasien bei Metals Focus.

Die meisten neuen Fälle wurden in Südostasien beobachtet, aber die Infektionen steigen nun auch in den USA und in Europa, selbst wenn England die meisten seiner sozialen Einschränkungen aufhebt. Einige Länder, wie Australien und Südkorea, haben erneut restriktive Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der jüngsten Ausbrüche der Delta-Variante des Virus einzudämmen. Japan hat nur wenige Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio am 23. Juli ebenfalls Covid-19-Fälle im olympischen Dorf gemeldet.

EUR/USD gibt im europäischen Handel am Montagvormittag weiter nach und hat mit bislang 1,1764 im Tief ein frisches Dreieinhalbmonatstief erreicht. Die am Freitagnachmittag aus den USA gemeldeten Wirtschaftsdaten waren gemischt ausgefallen. Während die Einzelhandelsumsätze im Juni mit einem Anstieg um 0,6 Prozent positiv überraschten (Konsens minus 0,5 Prozent, nach minus 1,3 Prozent), enttäuschte das von der Uni Michigan ermittelte Konsumklima im Juli mit einem Rückgang auf 80,8 Punkte. Erwartet worden war hier hingegen ein Anstieg auf 86,5 Zähler, nach 85,5 Punkten im Juni. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

FX-Mittagsbericht-US-Dollar-klettert-auf-Dreieinhalbmonatshoch-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

GBP/USD weitet seine jüngsten Verluste auf ein Dreimonatstief bei 1,3712 aus. Der britische Rightmove-Hauspreisindex ist im Juli um 0,7 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Im Juni hatte der Zuwachs bei 0,8 Prozent gelegen. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News. Während USD/JPY bislang bei 109,69 im Tief gehandelt wurde, legt USD/CHF bislang bis 0,9217 im Hoch zu.

Aus den USA wird am Montagnachmittag lediglich der NAHB-Hausmarktindex für Juli gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.