• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,10040 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,28297 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 108,825 ¥
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,63870 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar bewegt sich am frühen Mittwochnachmittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) mit positiver Tendenz weiterhin in der Nähe seines am Vormittag erreichten Vierwochenhochs.

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US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag die Märkte enttäuscht und verunsichert. Er erklärte, dass ein Handelsabkommen mit China kurz bevorstehe, nannte jedoch keine neuen Details dazu, wann oder wo ein Abkommen unterzeichnet werden könnte. Zudem drohte er China für den Fall, dass sie kein Abkommen unterzeichneten, mit noch mehr Zöllen, und kritisierte die US-Notenbank erneut dafür, dass sie die Leitzinsen nicht tief genug senken würde.

Im Fokus liegt heute die Anhörung des Präsidenten der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss in Washington um 17:00 Uhr MEZ. Powell hatte nach dem letzten US-Notenbanktreffen im Oktober angedeutet, dass die damals vorgenommene dritte Zinssenkung der Fed um je 25 Basispunkte die letzte in diesem Jahr gewesen sein dürfte.

EUR/USD weitet seine jüngsten Verluste aus und hat bei 1,0998 ein Vierwochentief erreicht. Die Industrieproduktion in der Eurozone hat im September mit einem Anstieg um 0,1 Prozent im Monatsvergleich positiv überrascht. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um 0,4 Prozent im August. Bitte lesen Sie auch die heutige EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD notierte bislang bei 1,2823 im Tief. Die britischen Verbraucherpreise sind im Oktober um 1,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einer Teuerung um 1,6 Prozent gerechnet, nach einer Inflationsrate von 1,7 Prozent im September.

USD/JPY wurde bislang zutiefst bei 108,76 gehandelt. Die japanischen Erzeugerpreise sind im Oktober um 0,4 Prozent im Jahresvergleich gesunken, nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im Vormonat.

NZD/USD macht zur Wochenmitte nach dem Zinsentscheid der neuseeländischen Notenbank einen riesigen Satz nach oben. Im Hoch wurde das Währungspaar bislang bei 0,6419 gehandelt. Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hat ihren Leitzins über Nacht entgegen den Erwartungen unverändert bei 1,00 Prozent belassen. Analysten hatten im Konsens mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent gerechnet. Nach zwei Zinssenkungen in diesem Jahr sehe man keine Notwendigkeit, den Leitzins weiter abzusenken, hieß es seitens der RBNZ. Bitte beachten Sie auch die aktuelle NZD/USD-News.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Mittwochnachmittag sind die Verbraucherpreise im Oktober um 14:30 Uhr MEZ. Die ersten öffentlichen Anhörungen in Trumps Amtsenthebungsverfahren beginnen um 16:00 MEZ. Die Powell-Anhörung beginnt um 17:00 Uhr MEZ. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.