• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,2210 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 120,3420 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,9854 Fr

Der US-Dollar konsolidiert zu Beginn der letzten Handelswoche des Jahres gegenüber den anderen Hauptwährungen mit negativer Tendenz seine massiven Gewinne der vergangenen Monate, die die unterschiedlichen geldpolitischen Aussichten dem Greenback beschert haben. EUR/USD notierte bislang bei 1,2220 im Hoch.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann rechnet mit einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands im kommenden Jahr als bisher erwartet. „Nach derzeitigem Stand und wenn der Ölpreis so niedrig bleibt, wird die Inflation noch niedriger als gedacht, das Wachstum aber besser", sagte Weidmann zur „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Angesichts der Erholung im Euroraum warnte Weidmann erneut vor einem Kaufprogramm der EZB für Staatsanleihen der Euro-Staaten. Das italienische Verbrauchervertrauen ist im Dezember überraschend auf 99,7 Punkte gesunken. Erwartet wurde im Konsens hingegen ein Anstieg auf 100,5 Zähler nach 100,2 Punkten im Vormonat.

USD/JPY bewegt sich kaum verändert oberhalb der 120er-Marke. Die japanische Regierung hat ein neues Konjunkturpaket angekündigt. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 3,5 Billionen Yen (umgerechnet rund 24 Milliarden Euro). Beschlossen wurden unter anderem Hilfen für wirtschaftsschwache Regionen sowie Waren- und Benzingutscheinen für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Zudem sind Finanzierungshilfen für kleine Firmen geplant sowie Wiederaufbauprojekte für Gegenden, die von dem Erdbeben im März 2011 verwüstet wurden.

USD/CHF gibt nach und notierte bislang bei 0,9839 im Tief. Der schweizerische UBS-Konsumindikator ist im November auf 1,29 Punkte gefallen, nachdem er im Oktober bei 1,32 Zählern notiert hatte (revidiert von 1,29 Punkten). Grund für den leichten Rückgang sind der UBS zufolge vor allem die gesunkenen Neuwagenzulassungen. Positive Impulse kämen hingegen vom Einzelhandel, hieß es.

US-Wirtschaftsdaten stehen am Montagnachmittag nicht auf der Agenda.