• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,15940 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30270 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,959 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,98390 Fr
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,28050 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar konsolidiert im europäischen Handel am Montag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) die kräftigen Gewinne vom Donnerstag und Freitag. Die Sorge um eine erneute Eurokrise durch den fehlenden Sparwillen Italiens und die daraus eventuell resultierenden Beschränkungen für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hatten den Euro zum Wochenschluss belastet, während der US-Dollar von den positiven US-Zinsaussichten profitierte.

EUR/USD ist zunächst schwächer in die neue Woche gestartet, hat die Verluste bis 1,1572 im Tief jedoch im weiteren Handelsverlauf wieder wettgemacht und notiert gegen Mittag gemessen am Freitagsschlusskurs bei 1,1603 mit aktuell 1,1613 im Plus. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im September laut endgültiger Veröffentlichung auf 53,2 Punkte gefallen. Erwartet und bereits gemeldet worden war ein Wert von 53,3 Zählern, nach zuvor 54,6 Punkten. Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im August überraschend auf 8,1 Prozent gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einer unveränderten Quote von 8,2 Prozent gerechnet. Das am Freitag erreichte Zweiwochentief befindet sich bei 1,1569. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD erholt sich von seinem am Freitag bei 1,2999 erreichten Zweiwochentief bislang bis 1,3060 im Hoch. Unterstützung bekommt das Pfund dabei von dem Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien, der im September überraschend von 52,8 auf 532,8 Punkte gestiegen ist. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 52,5 Zähler gerechnet.

Für USD/JPY beginnt die neue Woche, wie die alte geendet hat: mit Gewinnen. In der Spitze erklomm das Währungspaar 114,05 – ein Zehnmonatshoch. Die Stimmung in der japanischen Industrie hat sich laut Tankan-Report im dritten Quartal verschlechtert. Der Index, der die Stimmung in den großen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes misst, sank überraschend von 21 auf 19 Punkte. Der Index für die großen Dienstleistungsunternehmen verschlechterte sich von 24 auf 22 Punkte. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

USD/CHF erreichte mit bislang 0,9847 in der Spitze ein frisches Fünfwochenhoch. Die schweizerischen Einzelhandelsumsätze sind im August um 0,3 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach einem Rückgang um 0,3 Prozent im Juli. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Schweiz ist im September stärker gesunken als erwartet. Der Index fiel von 64,8 Punkten auf 59,7 Zähler. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 60,8 Punkte gerechnet. Bitte lesen Sie hierzu auch die heutige EUR/CHF-News.

USD/CAD fiel auf ein Viermonatstief bei 1,2784. Den „Loonie“ beflügelte die Einigung zwischen den USA und Kanada auf eine Neuauflage des Handelsabkommens Nafta, nachdem die USA mit Mexiko bereits vor einiger Zeit ein neues Abkommen ausgehandelt hatte.

Aus den USA werden am Montagnachmittag unter anderem der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im September sowie die Bauausgaben im August gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.