• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Mittwoch im Vorfeld wichtiger US-Daten auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zu. Während sich der am Nachmittag anstehende und viel beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende US-Gewerbe im Juni weiter von seinem coronabedingten Absturz auf ein Elfjahrestief im April erholt haben dürfte, stimmt die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen in den USA wenig hoffnungsvoll. Gestern erreichte diese mit 47.000 einen neuen Rekord. Der führende US-Virologe Anthony Fauci prognostizierte, dass der Wert auf über 100.000 steigen könnte, wenn die USA das Infektionsgeschehen nicht in den Griff bekämen.

EUR/USD notierte bislang bei 1,1193 im Tief. Am Morgen war gemeldet worden, dass die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Juni saisonbereinigt um 69.000 gestiegen ist (Konsens 80.000, nach 238.000), während die Arbeitslosenquote im Berichtszeitraum leicht von 6,3 Prozent auf 6,4 Prozent zulegte (erwartet 6,6 Prozent). Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone erholte sich im Juni kräftig auf 47,4 Punkte. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 46,9 Zähler gerechnet, nach 39,4 Punkten im Mai.

GBP/USD legt hingegen zu und wurde bislang zuhöchst bei 1,2421 gehandelt. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Großbritannien stagnierte im Juni bei 50,1 Punkten. Erwartet worden war ein Zuwachs auf 50,2 Zähler.

USD/JPY fällt von seinem frischen Dreiwochenhoch bei 108,16 bislang bis 107,44 zurück. Die über Nacht gemeldeten Wirtschaftsdaten aus Japan sind gemischt ausgefallen. Die Stimmung in der japanischen Industrie hat sich im zweiten Quartal laut Tankan-Report massiv verschlechtert. Der Index, der die Stimmung in den großen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes misst, ist deutlich von minus acht auf minus 34 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf minus 31 Zähler gerechnet.

Der Index für die großen Dienstleistungsunternehmen fiel von plus acht auf minus 17 Punkte (Konsens minus 20 Zähler). Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Japan legte im Juni überraschend auf 40,1 Punkte zu. Volkswirte hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 37,8 Zähler gerechnet, nach 38,4 Punkten im Mai. Das Verbrauchervertrauen erhöhte sich im Juni auf 28,4 Zähler (Konsens 28,9 Punkte, nach 24,0 Zählern im Mai).

USD/CHF wurde bislang zuhöchst bei 0,9486 gehandelt. Der schweizerische Einkaufsmanagerindex ist im Juni überraschend auf 41,9 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einer deutlichen Erholung auf 48,1 Zähler gerechnet, nach 42,1 Punkten im Mai.

USD/SEK notiert mit bislang 9,3729 im Hoch fester. Die schwedische Notenbank hat am Morgen ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert bei 0,00 Prozent belassen und angekündigt, dass die Nullzinspolitik noch bis Ende 2023 unverändert beibehalten werden soll. Der finanzielle Rahmen des Anleihenkaufprogramms soll von bislang 300 Milliarden Kronen auf 500 Milliarden Kronen angehoben werden.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist am Mittwoch ebenfalls prall gefüllt. Auf dem Programm stehen hochkarätige Daten, wie der ADP-Report mit der Zahl der Beschäftigten im Privatsektor (ex Agrar) im Juni und der o.g. ISM-Index. Am Abend steht das Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung zur Veröffentlichung an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.