• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16890 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30090 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,485 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,97040 Fr
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 6,68350 TL

München (GodmodeTrader.de) - Nach den zuletzt deutlichen Verlusten kann der US-Dollar im europäischen Handel am Donnerstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein wenig Boden gutmachen. Am Mittwochnachmittag war gemeldet worden, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal annualisiert um satte 4,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist – der stärkste Anstieg des US-Bruttoinlandsprodukts seit dem dritten Quartal 2014. Zudem herrscht am Markt Optimismus, dass nach dem Handelsabkommen mit Mexiko auch der Handelsstreit mit Kanada beigelegt werden kann – ungeachtet der Tatsache, dass der Handelskrieg mit China noch lange nicht ausgestanden sein dürfte.

EUR/USD bewegt sich am Donnerstag mit aktuell negativer Tendenz weiterhin unterhalb des am 28. August 2018 bei 1,1733 erreichten Vierwochenhochs (im Tief bei 1,1673). Die am Vormittag aus der Eurozone gemeldeten Wirtschaftsdaten sind überwiegend schwächer ausgefallen. Die viel beachtete Wirtschaftsstimmung trübte sich im August überraschend deutlich auf 111,6 Punkte ein. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD hat seine kräftigen gestrigen Gewinne infolge der geringer gewordenen Sorgen, dass es zu keinem Abkommen bei den Brexit-Verhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien kommen wird, zunächst bis 1,3043 in der Spitze ausgeweitet (ein knappes Vierwochenhoch), bevor es zu einem Kursrücksetzer bis bislang 1,2988 im Tief kam. Aussagen des EU-Chefunterhändlers Michel Barnier hatten am Markt die Hoffnung auf einen zeitnahen Brexit-Deal geschürt. Die am Vormittag gemeldeten Daten aus Großbritannien sind gemischt ausgefallen. Während die Geldmenge M4 im Juli überraschend deutlich um 0,9 Prozent im Monatsvergleich stieg, fielen die Hypothekengenehmigungen im Juli mit 65.000 im Rahmen der Erwartungen aus. Bitte beachten Sie auch die umfassendere GBP/USD-News.

USD/JPY fällt von seinem gestrigen Dreiwochenhoch bei 111,83 zurück und notierte bislang bei 111,49 im Tief. Dabei profitiert der Yen auch von guten japanischen Wirtschaftsdaten. Über Nacht wurde gemeldet, dass die Einzelhandelsumsätze in Japan im Juli um 1,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen sind. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 1,3 Prozent gerechnet, nach plus 1,7 Prozent im Vormonat Juni. Bitte lesen Sie auch die heutige USD/JPY-News.

USD/CHF hat sich von seinem frischen Viereinhalbmonatstief bei 0,9683 im weiteren Handelsverlauf wieder ein wenig erholt. Das schweizerische KoF-Konjunkturbarometer enttäuschte im August mit einem überraschenden Rückgang auf 100,3 Punkte. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 101,2 Zähler gerechnet, nach 101,1 Punkten.

Emerging-Markets-Währungen tendieren weiterhin zur Schwäche. Die türkische Lira ist gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochengefallen. USD/TRY notierte im Hoch bei 6,7165. Die Spannungen zwischen den USA und der Türkei sowie Sorgen um den zunehmenden Einfluss von Präsident Recep Tayyip Erdogan auf die türkische Zentralbank und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes haben die türkische Lira in diesem Jahr bereits fast 40 Prozent an Wert verlieren lassen.

Der Datenkalender ist am Donnerstagnachmittag auch in den USA gut bestückt. Auf der Agenda stehen unter anderem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die persönlichen Einkommen und Ausgaben im Juli. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.