• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,09880 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,23953 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 107,364 ¥
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,63039 $
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar macht im europäischen Handel am Mittwoch auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seine gestrigen Verluste wieder wett. Am Dienstag hatten ein schwaches US-Verbrauchervertrauen und die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen US-Präsident Donald Trump den Greenback in die Defensive gebracht. Trump wird Machtmissbrauch vorgeworfen. Er soll den ukrainischen Präsidenten unter Druck gesetzt haben, den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden zu beschmutzen. US-Medien zufolge sollen dann erst der Ukraine bereits zugesagte Hilfen von rund 400 Millionen US-Dollar fließen.

Obwohl eine Amtsenthebung unwahrscheinlich erscheint, könnte das Verfahren Trumps Wiederwahlchancen 2020 zunichtemachen. Dies könnte Marktbeobachtern zufolge dazu führen, dass Trump im US-chinesischen Handelskonflikt eine noch härtere Linie verfolgt, so dass die Wahrscheinlichkeit einer globalen Rezession im nächsten Jahr steigen würde. Gestern erst hat Trump verlauten lassen, dass er keinen „schlechten Deal“ akzeptieren würde.

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EUR/USD

EUR/USD fällt bislang bis 1,0988 zurück, während GBP/USD bislang bei 1,2394 im Tief gehandelt wurde. Damit gibt das Pfund die gestrigen Gewinne wieder ab, die der Sterling gemacht hatte, nachdem der Oberste Gerichtshof Großbritanniens die von Premierminister Boris Johnson verhängte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Die britischen High-Street-Hypothekengenehmigungen sind im August um 42.600 gestiegen, nach plus 43.300 im Vormonat. Der CBI-Index zu den Einzelhandelsumsätzen stieg im September auf minus 16 Punkte (Konsens minus 22 Zähler, nach minus 49 Punkten).

USD/JPY legt bislang bis 107,43 im Hoch zu. Die japanischen Verbraucherpreise sind im August in der Kernrate um 0,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,6 Prozent gerechnet wie zuletzt.

NZD/USD ist nach dem unveränderten Zinsentscheid der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) zunächst bis 0,6349 im Hoch gestiegen, hat aber im weiteren Handelsverlauf die Gewinne wieder abgegeben und notierte bislang bei 0,6303 im Tief. Die RBNZ hat ihren Leitzins wie erwartet unverändert bei 1,00 Prozent belassen, die Tür für Zinssenkungen aber offen gelassen.

Aus den USA werden am Mittwochnachmittag unter anderem die Neubauverkäufe im August gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.