• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11574 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,25758 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 106,249 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist zum Wochenschluss auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) im Umfeld der sich von den gestrigen teils zweistelligen Verlusten erholenden internationalen Aktienmärkten erneut gefragt und setzt damit seine Erholung von dem am 9. März 2020 erreichten knappen Anderthalbjahrestief fort. Nach wir vor haben das Coronavirus und die Angst vor den weltwirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie die Märkte fest im Griff.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag die Marktteilnehmer enttäuscht. Der EZB-Rat entschied auf seiner turnusmäßigen Sitzung einstimmig, die Leitzinsen unverändert bei minus 0,50 Prozent zu belassen. Am Markt war mit einer Senkung um zehn Basispunkte gerechnet worden. Des Weiteren beschloss die EZB, das Volumen der Nettoanleihekäufe bis Jahresende um insgesamt 120 Milliarden Euro auszuweiten und die Liquiditätsausstattung des Bankensystems deutlich zu verbessern. Laut Aussagen des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB) Philip Lane vom Freitag behält sich die EZB jedoch die Option weiterer Zinssenkungen für die Zukunft offen.

EUR/USD hat sich von seinem am Donnerstag bei 1,1055 erreichten Zehntagestief bis 1,1221 erholt, fällt zum Wochenschluss mit bislang 1,1151 im Tief jedoch erneut zurück. Zu Wochenbeginn hatte EUR/USD bei 1,1495 ein 13-Monatshoch erreicht. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD von seinem gestrigen Fünfmonatstief bei 1,2489 bislang bis 1,2624 Boden gutmacht, erholt sich USD/JPY weiter von seinem am Montag bei 101,17 erreichten Dreijahrestief. Im Hoch erreichten die Notierungen bislang 106,23.

Die Bank oft Japan (BoJ) will im Kampf gegen die ökonomischen Auswirkungen der Coronavirus-Krise mit weiteren Anleihekäufen zusätzliche Liquidität in die Märkte pumpen und japanische Anleihen stützen. In einer außerplanmäßigen Sitzung hat die Notenbank angeboten, Anleihen von bis zu 200 Milliarden Yen zu kaufen. Der über Nacht gemeldete japanische Dienstleistungssektorindex ist im Januar um 0,8 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Dezember. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Freitagnachmittag ist das vorläufige konsumklima der Uni Michigan im März. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.