• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,0947 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,2164 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,0590 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,7604 $
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,7148 $

München (GodmodeTrader.de) - Der US-Dollar macht im europäischen Handel am Montag einen Teil der Freitagsverluste infolge der Nachricht, dass das FBI in der Email-Affäre von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton neue Ermittlungen durchführen will, wieder wett. Die Nervosität ist angesichts der näher rückenden US-Präsidentschaftswahlen und dem im weiteren Wochenverlauf noch anstehenden US-Zinsentscheids hoch.

EUR/USD fällt vom Freitagshoch bei 1,0992 bislang bis 1,0943 im Tief zurück. Die am Vormittag aus der Eurozone gemeldeten Daten sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. So stiegen die Verbraucherpreise im Oktober wie erwartet um 0,5 Prozent im Jahresvergleich (nach plus 0,4 Prozent), während das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal wie erwartet und wie im Vorquartal auch um 0,3 Prozent im quartalsvergleich stieg.

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EUR/USD

GBP/USD gibt trotz besser als erwartet ausgefallener britischer Daten bislang bis 1,2147 im Tief nach. So waren die Netto-Verbraucherkredite im September mit 4,7 Milliarden britischen Pfund unverändert. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 4,6 Milliarden britische Pfund gerechnet. Die Hypothekengenehmigungen stiegen im September überraschend deutlich auf 62.930. Erwartet worden war im Schnitt lediglich ein Plus auf 61.500, nach 60.980 im August. Die Geldmenge M4 sank im September überraschend um 0,4 Prozent im Monatsvergleich. Erwartet wurde hingegen ein Zuwachs um 0,6 Prozent nach plus 1,0 Prozent zuvor.

USD/JPY notierte bislang bei 105,11 im Hoch. Die über Nacht gemeldeten japanischen Daten sind enttäuschend ausgefallen. So war die Industrieproduktion im September vorläufigen Daten zufolge unverändert. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,9 Prozent gerechnet, nach plus 1,3 Prozent im August. Die Einzelhandelsumsätze sanken im September um 1,9 Prozent im Jahresvergleich. Erwartet worden war hier im Schnitt ein Rückgang um 1,7 Prozent, nach minus 2,2 Prozent im August.

Der Austral-Dollar ist im Umfeld steigender Eisenerz- und Kohlepreise (Australiens wichtigste Exportgüter) fester in die neue Handelswoche gestartet und notierte bislang bei 0,7619 im Hoch. Die über Nacht gemeldeten Kredite an den privaten Sektor Australiens sind im September mit einem Plus von 0,4 Prozent im Monatsvergleich wie erwartet und wie im Vormonat auch gestiegen. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Zuwachs um 5,4 Prozent, nach plus 5,8 Prozent im August. Bitte beachten Sie auch die aktuelle AUD/USD-News.

NZD/USD notiert im Verbund mit den US-Dollar-Gewinnen auf breiterer Basis zu Wochenbeginn schwächer und wurde bislang zutiefst bei 0,7136 gehandelt. Dabei belastet den „Kiwi“ auch die Nachricht, dass das neuseeländische ANZ-Geschäftsklima im Oktober auf 24,5 Punkte gefallen ist. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere NZD/USD-News.

Aus den USA werden am Montagnachmittag die persönlichen Ein- und Auskommen im September sowie der Chicagoer Einkaufsmanagerindex im Oktober gemeldet. Die Details entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.