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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist auf breiter Basis schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Die Federal Reserve Bank (Fed) hat in der letzten Wochenihren Leitzins wie im Konsens erwartet um 25 Basispunkte auf eine Spanne von nun 1,00 Prozent bis 1,25 Prozent zu erhöht. Zudem gab sich Fed-Chefin Janet Yellen ziemlich zinsoptimistisch. Nach wie vor ist im Jahresverlauf eine weitere Zinsanhebung eingeplant. 2018 sollen laut den Zinsprojektionen drei weitere Zinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte folgen.

Trotz dieser hawkischen Äußerungen sind Marktbeobachter jedoch angesichts zuletzt enttäuschender Wirtschaftsdaten skeptisch. Mit Spannung werden daher die zahlreichen Reden von Fed-Vertretern in dieser Woche erwartet, die weiteren Aufschluss über die US-Zinsaussichten geben könnten. Den Auftakt machen heute der New-Yorker Fed-Chef William Dudley und der Chicagoer Fed-Präsident Charles Evans.

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EUR/USD

EUR/USD notierte im Hoch bei 1,1208, während GBP/USD mit bislang zuhöchst 1,2714 in die neue Handelswoche gestartet ist, die den Beginn der Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union (EU) bringen wird. Der über Nacht gemeldete Rightmove-Hauspreisindex ist im Juni um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Im Mai waren die britischen Hauspreise dem Internet-Immobilienportal Rightmove zufolge sequenziell um 1,2 Prozent gestiegen. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere GBP/USD-News.

USD/JPY legt entgegen des US-Dollar-Trends auf breiter Basis ebenfalls zu und erreichte bislang 111,21 im Hoch. Die japanische Handelsbilanz ist im Mai überraschend ins Defizit gerutscht. Gemeldet wurde für den vergangenen Monat ein Fehlbetrag von 203 Milliarden Yen, nach einem Überschuss von 482 Milliarden Yen im April. Analysten hatten im Konsens mit einem Aktivsaldo von 76 Milliarden Yen gerechnet. Bitte beachten Sie auch die detailliertere USD/JPY-News.

NZD/USD ist ebenfalls fester in die neue Handelswoche gestartet. Im Hoch notierte das Währungspaar bislang bei 0,7298, nachdem gemeldet worden ist, dass das Westpac-Verbrauchervertrauen im zweiten Quartal auf 113,4 Punkte und damit den höchsten Stand seit dem ersten Quartal 2015 gestiegen ist. Im ersten Quartal hatte der Index bei 111,9 Zählern notiert. Bitte lesen Sie auch die heutige NZD/USD-News.

US-Wirtschaftsdaten stehen zu Wochenauftakt nicht an. Aufmerksamkeit gilt den o.g. Reden von Fed-Vertretern. Die Details entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.