• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13500 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,32380 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,464 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,33300 $
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel zu Wochenbeginn auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zurück. EUR/USD kletterte bislang bis 1,1353 – ein Zweiwochenhoch. Die Stimmung gegenüber dem US-Dollar verhagelt haben die schwachen US-Wirtschaftsdaten vom Freitag. Diese verstärken die Sicht, dass sich die Federal Reserve Bank (Fed) am Mittwochabend im Zuge ihres Zinsentscheids pessimistischer zu den weiteren Zinsaussichten äußern könnte als bislang.

Zwar haben die US-Währungshüter immer betont, dass weitere Zinsschritte datenabhängig seien, doch sind mittlerweile bereits Spekulationen aufgekommen, dass die Fed ihre Leitzinsen im weiteren Jahresverlauf 2019 sogar bereits senken könnte. Neben den zuletzt schwachen Daten aus der Industrie und dem verarbeiteten Gewerbe lastet auch weiterhin der nicht vorankommende Handelsdeal zwischen den USA und China auf den Zinsaussichten.

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EUR/USD

GBP/USD gibt die Gewinne vom Freitag größtenteils wieder ab. Im Tief notierte „Cable“ bislang bei 1,3235. Nach den zahlreichen Brexit-Abstimmungen der vergangenen Woche will Premierministerin Theresa May den Abgeordneten ihren mit Brüssel ausgehandelten Brexit-Deal bis spätestens Mittwoch erneut zur Abstimmung vorlegen. Der am frühen Montag gemeldete britische Rightmove-Hauspreisindex ist im März um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach plus 0,7 Prozent Februar. Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY bewegt sich weiterhin in seinem zu Jahresbeginn etablierten Aufwärtstrendkanal gen Norden. Im Tief wurde das Währungspaar jedoch zu Wochenbeginn bislang bei 111,41 gehandelt. Die japanischen Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. Das Defizit in der Handelsbilanz sank im Februar saisonbereinigt zwar von zuvor 370 Milliarden Yen auf 290 Milliarden Yen. Analysten hatten im Konsens jedoch mit einem Überschuss von 90 Milliarden Yen gerechnet. Die japanische Industrieproduktion ging im Januar um 3,4 Prozent im Monatsvergleich zurück. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

Nach dem Auf und Ab vom Freitag ist USD/CAD schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Im Tief erreichte das Währungspaar bislang 1,3300. Die kanadischen Industrieumsätze sind im Januar überraschend deutlich um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 1,3 Prozent im Dezember. Bitte lesen Sie auch die heutige USD/CAD-News.

Aus den USA wird am Montagnachmittag lediglich der NAHB-Hausmarktindex gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.