• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13850 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,27570 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 106,920 ¥
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,66490 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar hat am Dienstag seine Verlustriege der vergangenen Handelstage zunächst fortgesetzt und auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein frisches Dreimonatstief erreicht. Im weiteren Handelsverlauf kam es jedoch zu einer Erholung, so dass der Greenback gegen Mittag auf Tagessicht nahezu unverändert notiert.

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Nach wie vor bestimmen geopolitische Risiken, die US-Zinsaussichten und die Sorge um den Handelskonflikt zwischen den USA und China das Marktgeschehen. Die USA haben zu Wochenbeginn neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt – eine Reaktion auf den Abschuss einer unbemannten US-Drohne durch den Iran in der vergangenen Woche. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Vergeltungsschläge gebilligt und später abgesagt.

In den USA stehen die Zeichen auf Leitzinssenkungen, was den US-Dollar seit dem letzten US-Zinsentscheid am vergangenen Mittwoch belastet. Die Federal Reserve Bank (Fed) hatte angesichts der zunehmenden Risiken für die Wirtschaft infolge der globalen Handelsspannungen und einer rückläufigen Inflation verbal den Weg für niedrigere Zinsen bereitet. Weitere Hinweise auf eine möglicherweise bereits im Juli anstehende Zinssenkung könnte Fed-Präsident Jerome Powell heute Abend bei einer Rede in New York geben.

Die weltwirtschaftlichen Aussichten sind angesichts des US-chinesischen Handelskonflikts weiterhin getrübt. Der zum Wochenschluss beginnende G-20-Gipfel rückt zunehmend in den Fokus, an dessen Rande ein Treffen zwischen Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping geplant ist.

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EUR/USD

EUR/USD hat bei 1,1412 zunächst ein frisches Dreimonatshoch erreicht, bevor es im weiteren Handelsverlauf am Dienstag zu einem Kursrücksetzer bis bislang 1,1376 kam. Bitte beachten Sie auch die heutigen EUR/USD-Tagesausblick. GBP/USD erreichte bei 1,2784 ein Fünfwochenhoch. Medienberichten zufolge planen die Gesetzgeber der Konservativen Partei, Boris Johnson daran zu hindern, Großbritannien ohne ein Abkommen am 31. Oktober aus der Europäischen Union (EU) austreten zu lassen, falls Johnson wie erwartet die Wahlen zum Parteivorstand gewinnt. Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY hat mit zutiefst 106,75 bislang ein frisches Fünfeinhalbmonatstief erreicht. Die von der Bank of Japan (BoJ) ermittelten Verbraucherpreise sind im Mai in der Kernrate um 0,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,6 Prozent gerechnet, nach plus 0,7 Prozent im April. Die Dienstleistungspreise erhöhten sich im Mai um 0,8 Prozent im Jahresvergleich, nach plus 1,0 Prozent im Vormonat. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

NZD/USD weitet seine Gewinne der vergangenen Handelstage aus und notierte bislang bei 0,6653 im Hoch – ein Zweiwochenhoch. Der Überschuss in der neuseeländischen Handelsbilanz ist im Mai auf 264 Millionen Neuseeland-Dollar gesunken. Im Fokus liegt der Zinsentscheid der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) in der Nacht zum Mittwoch. Analysten rechnen im Konsens mit einem unveränderten Leitzins von 1,50 Prozent. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere NZD/USD-News.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Dienstagnachmittag ist das US-Verbrauchervertrauen des Conference Boards um 16:00 Uhr MESZ. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender. Aufmerksamkeit gilt zudem der bereits erwähnten Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell um 19:00 Uhr MESZ.