• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13010 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30830 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,894 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Dienstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zwar noch leicht zu, längerfristiger (auf Wochensicht) betrachtet tritt der Greenback jedoch nach wie vor auf der Stelle. Konjunkturdaten aus China und den USA hatten zuletzt optimistisch gestimmt. In China waren die letzten Kredit- und Exportzahlen besser ausgefallen als erwartet, während die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf ein knappes 50-Jahrestief gefallen war.

ANZEIGE

Zudem zeichnet sich in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China eine positive Entwicklung ab. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Montag, dass die Verhandlungen „große Fortschritte machten" und man „kurz vor der letzten Runde" der Handelsverhandlungen sei. Beide Seiten sollen sich auf einen Mechanismus zur Durchsetzung künftiger Handelsvereinbarungen geeinigt haben.

EUR/USD ist zunächst weiter von seinem am vergangenen Freitag bei 1,1325 erreichten Zweieinhalbwochenhoch zurückgefallen und notierte im Tief bei 1,1279. Aktuell notiert das Währungspaar bei 1,1300 auf Tagessicht unverändert. Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im April stärker als erwartet auf plus 3,1 Punkte gestiegen – der höchste Indexstand seit März 2018. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs auf plus 0,9 Zähler gerechnet, nach minus 3,6 Punkten im März. Der aktuelle Anstieg ist der sechste in Folge. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

FX-Mittagsbericht-US-Dollar-noch-leicht-im-Plus-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

GBP/USD gibt einen Teil seiner gestrigen Gewinne wieder ab und notierte bislang bei 1,3072 im Tief. Der am Vormittag gemeldete britische Arbeitsmarktbericht ist schwächer ausgefallen als erwartet. Die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher stieg im März etwas stärker als erwartet um 28.300. Erwartet worden war im Schnitt ein Zuwachs um 17.300, nach einem Plus von 27.000. Die Arbeitslosenquote in Großbritannien lag im Februar (Dreimonatsschnitt) wie erwartet unverändert bei 3,9 Prozent. Die Durchschnittlöhne legten in den drei Monaten bis Februar wie um 3,5 Prozent im Jahresvergleich zu, nach plus 3,4 Prozent zuvor. Bitte beachten Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY fällt von seinem zu Wochenbeginn bei 112,10 erreichten Sechswochenhoch zurück und notierte bislang bei 111,82 im Tief. Die über Nacht aus Japan gemeldeten Wirtschaftsdaten sind schwächer ausgefallen als erwartet. Der Dienstleistungssektorindex sank im Februar auf Monatssicht um 0,6 Prozent. Erwartet worden war im Konsens ein Rückgang um 0,2 Prozent, nach einem Anstieg um 0,6 Prozent im Januar. Bitte lesen Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag unter anderem die Industrieproduktion im März und der NAHB-Hausmarktindex im April gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.