• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14600 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,27720 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,963 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Freitag seine Rallye auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) fort. Für Gewinne des Greenbacks sorgt der weiter eskalierte Handelsstreit zwischen den USA und China. Der US-Dollar wird am Markt vielfach als Gewinner dieses Disputs wahrgenommen.

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EUR/USD hat zum Wochenschluss erneut deutlich Federn lassen müssen. Im Tief erreichte das Währungspaar 1,1431 – der niedrigste Stand seit Mitte Juli 2017. Dabei belastet die Gemeinschaftswährung Marktbeobachtern zufolge auch der anhaltende Kursverfall der türkischen Lira. Medienberichten zufolge bereitet der Kursverfall der türkischen Lira der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgrund des Engagements europäischer Banken in der Türkei zunehmend Sorge. Insbesondere die Großbanken BBVA, die BNP Paribas und die Unicredit stünden unter Beobachtung, hieß es. Bitte lesen Sie auch die umfassendere EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD hat zum Wochenschluss bei 1,2735 den tiefsten Stand seit Ende Juni 2017 erreicht. Zwar fielen die britischen Wirtschaftsdaten überwiegend im Rahmen der Erwartungen aus, doch belastet das Pfund die Sorge vor einem ungeordneten Brexit, d.h. ein Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) ohne Vertrag. Während das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal sequenziell um 0,4 Prozent gestiegen ist, hat sich das Handelsbilanzdefizit im Juni stärker als erwartet auf 11,38 Milliarden Pfund verringert. Bitte beachten Sie auch die detailliertere GBP/USD-News.

USD/JPY gibt gegen den breiteren US-Dollar-Trend nach und notierte bislang bei 110,58 im Tief. Die über Nacht gemeldeten japanischen Daten sind überwiegend besser ausgefallen als erwartet. So stieg das japanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal laut vorläufigen Daten um 0,5 Prozent im Quartalsvergleich. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im ersten Quartal. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

Neue Handelsimpulse könnten die um 14:30 Uhr MESZ anstehenden US-Verbraucherpreise im Juli geben. Analysten rechnen im Konsens mit einem Anstieg um 0,2 Prozent im Monatsvergleich, nach plus 0,1 Prozent im Juni. Weitere US-Daten sowie andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.