• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,08425 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,24675 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 107,778 ¥
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 6,85812 TL

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Freitag seinen Anstieg der vergangenen beiden Handelstage auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) fort. Die Risikobereitschaft an den internationalen Märkten ist angesichts der Aussicht auf Lockerungen der gegen die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie ergriffenen Beschränkungen und ein baldiges Wiederhochfahren der US-Wirtschaft gestiegen. US-Präsident Donald Trump hatte sich gestern Abend für einen etappenweisen Ausstieg aus dem Lockdown ausgesprochen.

Die über Nacht aus China gemeldeten Daten stimmen bezüglich der Befürchtung, dass die Pandemie eine tiefe globale Rezession auslösen könnte, nur wenig hoffnungsvoll. So ist die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,8 Prozent im Jahresvergleich erstmals seit Jahrzehnten geschrumpft (viertes Quartal plus 6,0 Prozent). Die Industrieproduktion ging im März jedoch nur noch um 1,1 Prozent im Jahresvergleich zurück, nach minus 13,5 Prozent im Februar.

EUR/USD weitet seine jüngsten Verluste bis bislang 1,0811 im Tief aus – ein Zehntagestief. Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im März laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet und wie erwartet um 0,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach plus 1,2 Prozent im Februar. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang zutiefst bei 1,2406 gehandelt wurde, gibt USD/JPY einen Teil seiner gestrigen Gewinne wieder ab und notierte bislang bei 107,60 im Tief. Die japanische Industrieproduktion ist im Februar laut endgültiger Veröffentlichung überraschend um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um 1,0 Prozent im Januar. Der Dienstleistungssektorindex fiel im Februar wie erwartet um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem Anstieg um 0,8 Prozent im Januar. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Gegenüber Emerging-Markets-Währungen zeigt sich die Stärke des US-Dollars in der Krise am deutlichsten. Die türkische Lira hat sich gegenüber dem US-Dollar gestern ihrem Allzeittief aus dem Jahr 2018 bei 6,9581 genähert. Heute fällt das Währungspaar bislang bis 6,8638 zurück. Die größten Gewinne verbucht der Greenback jedoch gegenüber dem südafrikanischen Rand und dem brasilianischen Real mit jeweils rund 30 Prozent Plus seit Jahresbeginn.

Aus den USA werden am Freitagnachmittag die Frühindikatoren für März gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.