• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12060 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29420 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,855 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,70320 $

München (GodmodeTrader.de) - Der Dollar setzt seinen Anstieg im europäischen Handel am Mittwoch auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) fort. Unterstützung bekommt der Greenback dabei von guten US-Quartalszahlen sowie besser als erwartet ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten.

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Zuletzt hatten so unterschiedliche Unternehmen wie Twitter, United Technologies und Lockheed Martin gute Unternehmenszahlen gemeldet, während die US-Neubautenverkäufe im März am Dienstag ebenfalls positiv überrascht hatten. Beides verhalf den US-Aktienindizes zu neuen Rekordständen, was über die starke Nachfrage nach US-Vermögenswerten wiederum dem US-Dollar zugutekam.

EUR/USD bewegt sich mit aktuell negativer Tendenz weiterhin in der Nähe seines gestern bei 1,1191 erreichten Siebenwochentiefs. Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich im April überraschend eingetrübt. Wie das Münchener ifo-Institut mitteilte, fiel der ifo-Geschäftsklimaindex auf 99,2 Punkte. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf 99,9 Zähler gerechnet, nach 99,6 Punkten im März.

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EUR/USD

GBP/USD hat bei 1,2914 im Tief ein frisches Zweimonatstief erreicht. Das britische Pfund leidet weiterhin unter Brexit-Unsicherheiten. Die Rückkehr des Parlaments nach den Osterferien führt zu neuen Gerüchten über konservative Kreise, die die Absetzung von Premierministerin Theresa May vorantreiben wollen.

Der öffentliche Finanzierungsbedarf Großbritanniens lag im März bei 800 Millionen Pfund. Im Februar war ein Haushaltsüberschuss von 800 Millionen Pfund erzielt worden, nach einem Plus von 700 Millionen Pfund im Februar.

USD/JPY bewegt sich weiter im Bereich der 112er-Marke seitwärts. Die japanischen Dienstleistungspreise sind im März wie erwartet und wie im Vormonat auch um 1,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Der japanische Gesamtwirtschaftsindex sank im Februar wie erwartet um 0,2 Prozent im Monatsvergleich, nach einem unveränderten Wert im Januar.

AUD/USD fällt auf ein Sechswochentief bei 0,7024, nachdem schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten Hoffnungen auf eine Zinssenkung seitens der Reserve Bank of Australia (RBA) geschürt haben. Die Verbraucherpreise waren im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal unverändert. Erwartet worden war im Konsens ein Anstieg um 0,2 Prozent, nach plus 0,5 Prozent im ersten Quartal.

Unter den Emerging-Markets-Währungen hat der deutliche Ölpreisanstieg die türkische Lira unter Druck gebracht und den russischen Rubel beflügelt. Highlight im US-Geschäft am Mittwochnachmittag ist der Zinsentscheid der kanadischen Notenbank um 16:00 Uhr MESZ. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.