• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18229 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seine Erholung von dem am Dienstag erreichten Zweijahrestief fort.

Die Fed-Präsidentin von Cleveland Loretta Mester und die Präsidentin der Fed in San Francisco Mary Daly halten in der Corona-Pandemie weitere Staatshilfen für nötig, um die US-Wirtschaft wieder nachhaltig anzukurbeln. Eine erneute Aufstockung der fiskalischen Maßnahmen wäre nach den jüngsten Einschnitten angemessen, sagte Daly. Die US-Wirtschaft hat laut Beige Book, ein Konjunkturbericht der Federal Reserve Bank (Fed), im August zwar expandiert, in vielen Teilen des Landes werde aber immer noch ein verlangsamtes Wachstum wegen der anhaltenden Sorgen über die Entwicklung der Covid-19-Pandemie registriert, hieß es.

Laut Johns-Hopkins-Universität sind mittlerweile weltweit mehr als 25,92 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt, 860.883 Menschen starben. Die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns bei der Suche nach einem Impfstoff gilt laut Dow Jones News als nur noch gering, lediglich der konkrete Zeitplan und welches Unternehmen den Markt zuerst beliefere, sei noch offen. Die US-Regierung habe die Bundesstaaten aufgefordert, für die Verteilung eines möglichen Corona-Impfstoffes ab dem 1. November bereit zu sein, hieß es.

Der Europäischen Zentralbank (EZB) war die deutliche Aufwertung des Euros der vergangenen Wochen auf ein Zweijahreshoch gegenüber dem US-Dollar ein Dorn im Auge. Am Dienstagabend hatte der Chefökonom der Europäischen Zentralbank (EZB) Philip Lane verbal interveniert. „Der EUR/USD-Kurs spielt eine Rolle", sagte Lane. Die Bewegungen des EUR/USD-Kurses flössen in die Prognosen der EZB ein und schlügen sich auch in der Geldpolitik wieder, hieß es.

EUR/USD weitet seine Verluste nach Erreichen eines frischen Zweijahreshochs am Dienstag bei 1,2011 aus. Im Tief erreichten die Notierungen heute bislang 1,1787. Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sind im Juli überraschend um 1,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um 5,3 Prozent im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 0,4 Prozent (Konsens plus 3,5 Prozent, nach plus 1,3 Prozent). Der kombinierte Markit-Einkaufsmanagerindex (Dienstleistungssektor und Verarbeitendes Gewerbe) sank im August laut endgültiger Veröffentlichung auf 51,9 Punkte. Bereits gemeldet und erwartet worden war ein Wert von 51,6 Zählern, nach 54,9 Punkten im Juli. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD fällt weiter von seinem am Dienstag bei 1,3482 erreichten Achtmonatshoch zurück und notierte bislang bei 1,3275 im Tief. Der Einkaufsmanagerindex für den britischen Dienstleistungssektor ist im August auf 58,8 Punkte gefallen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf 60,1 Zähler gerechnet, nach 56,5 Punkten im Juli.

Während USD/JPY bislang bei 106,37 im Hoch gehandelt wurde, legt USD/CHF bislang bis 0,9142 im Hoch zu. Die schweizerischen Verbraucherpreise waren im August auf Monatssicht unverändert. Analysten hatten im Konsens mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Juli. Auf Jahressicht fielen die Preise wie schon im Vormonat um 0,9 Prozent. Erwartet worden war hier ein Minus von 0,8 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CHF-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist am Donnerstagnachmittag prall gefüllt. Zur Veröffentlichung kommen unter anderem der Challenger-Report mit den Stellenstreichungen im August, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Handelsbilanz im Juli und der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im August. Zudem steht eine Rede des Chicagoer Fed-Präsidenten Charles Evans an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.