• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,19220 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,35480 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,929 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,00030 Fr
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 4,39630 TL
  • EUR/TRY - Kürzel: EUR/TRY - ISIN: EU0006169963
    Börse: FOREX / Kursstand: 5,24390 TL

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt am Dienstag auf breiter Basis seine Erholung von dem zu Wochenbeginn erreichten Zwölftagestief fort. Bei dem jüngsten Kursrücksetzer handelt es sich um eine Korrektur innerhalb der seit Wochen währenden US-Dollar-Aufwertung infolge der Aussicht auf weiter steigende US-Zinsen.

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EUR/USD bewegt sich nach der Berg- und Talfahrt zu Wochenbeginn am Dienstagvormittag in einer engen Handelspanne im niedrigen 1,19er-Bereich seitwärts. Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten bleiben wegen politischer Risiken weiter etwas getrübt. Das Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verharrte im Mai bei minus 8,2 Punkten. Analysten hatten im Konsens mit einer leichten Erholung auf minus 8,0 Zähler gerechnet.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone ist im ersten Quartal wie erwartet um 0,4 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen. Im vierten Quartal 2017 war die Wirtschaft noch um 0,7 Prozent gewachsen. Die EU-Industrieproduktion stieg im März um 0,5 Prozent im Monats- und 3,0 Prozent im Jahresvergleich. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD bewegt sich am Dienstag mit negativer Tendenz weiterhin innerhalb der seit rund zehn Tagen bestehenden groben Handelsspanne zwischen 1,3450 und 1,3600. Sein Tief erreichte „Cable“ dabei mit 1,3459 am 10. Mai 2018 gehandelt – ein Viermonatstief. Die am Vormittag gemeldeten britischen Arbeitsmarktdaten sind gemischt ausgefallen. Während die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher in Großbritannien im April überraschend deutlich um 31.200 stieg, erhöhte sich der Durchschnittsverdienst in den drei Monaten bis März lediglich um 2,6 Prozent im Jahresvergleich. Bitte beachten Sie auch die umfassendere GBP/USD-News.

USD/JPY notierte bislang bei 110,00 im Hoch. Der japanische Dienstleistungssektorindex ist im März um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 0,1 Prozent im Februar.

USD/CHF setzt im europäischen Handel am Dienstag seine Erholung von dem zu Wochenbeginn bei 0,9955 erreichten Zehntagestief fort und notierte bislang bei 1,0020 im Hoch. Der kombinierte schweizerische Erzeuger- und Importpreisindex ist im April um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Bitte lesen Sie auch die detailliertere USD/CHF-News.

Die türkische Lira gibt deutlich nach und hat gegenüber dem US-Dollar und dem Euro frische Rekordtiefs erreicht. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte in einem Fernsehinterview gesagt, er wolle im sehr wahrscheinlichen Falle eines Siegs bei den Wahlen im Juni die Notenbank stärker unter seine Fittiche nehmen. Er gehe davon aus, dass sie dann seiner vielfach geäußerten Forderung niedrigerer Zinsen folgen werden, so Erdogan. USD/TRY erreichte in der Spitze 4,3977, während EUR/TRY im Hoch bei 5,2479 gehandelt wurde.

Aus den USA stehen am Dienstagnachmittag zahlreiche Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Highlight sind die Einzelhandelsumsätze im April. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.