• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,1387 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,5248 $
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,9596 Fr
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 119,7130 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,7303 $

Den Greenback belastet nach zuletzt schwachen US-Daten und einem dovischen Protokoll des Federal die Reserve Bank weiterhin die Erwartung, dass eine Zinsanhebung in den USA doch nicht so bald anstehen wird.

EUR/USD hat angesichts dessen bei 1,1411 trotz eines schwachen deutschen ZEW-Index ein frisches Dreiwochenhoch erreicht. Wie das ZEW mitteilte, ist der Index zu den Konjunkturerwartungen in Deutschland im Oktober überraschend deutlich auf 1,9 Punkte gefallen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 6,8 Zähler gerechnet, nach 12,1 Punkten im September.

GBP/USD fiel hingegen bislang bis 1,5229 im Tief. Nachdem „Cable“ am Morgen nach einer GBP-positiven Megaübernahme im Brauereigewerbe (InBev übernimmt SABMiller für rund 100 Milliarden GBP) zunächst in Richtung 1,54 zulegen konnte, stürzte das Pfund im weiteren Handelsverlauf infolge schwacher Verbraucherpreise und ausgepreisten BoE-Zinsanhebungsphantasien ab. Wie die britische Statistikbehörde mitteilte, gingen die britischen Verbraucherpreise im September um 0,1 Prozent im Monatsvergleich zurück. Analysten hatten im Konsens hingegen wie im Vormonat mit einem unveränderten Wert gerechnet.

USD/JPY gab bislang bis zutiefst 119,56 nach. Die über Nacht aus Japan veröffentlichten Daten sind schwach ausgefallen. So sanken die Werkzeugmaschinenaufträge im September laut vorläufigen Daten um 19,1 Prozent im Jahresvergleich, nach minus 16,5 Prozent im August, während die Kreditvergabe im September um 2,6 Prozent stieg (Vormonat plus 2,7 Prozent). Das Verbrauchervertrauen trübte sich im September auf 40,6 Punkte und damit stärker als im Konsens mit 41,6 Zählern erwartet ein. Im Vormonat August hatte der Verbrauchervertrauensindex bei 41,7 Punkten notiert.

USD/CHF notierte bislang bei 0,9575 im Tief – ein frisches Dreiwochentief. Die am Morgen aus der Schweiz gemeldeten Daten sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. So sank der kombinierte Erzeuger- und Importpreisindex im September wie von Analysten im Konsens erwartet um 0,1 Prozent im Monatsvergleich. Im August waren die Erzeuger- und Importpreise um 0,7 Prozent gefallen. Bitte lesen Sie auch die aktuelle Nachricht zu USD/CHF.

AUD/USD fällt deutlich von seinem zu Wochenbeginn erreichten Siebenwochenhoch bei 0,7382 zurück und notierte bislang bei 0,7288 im Tief. Unter Druck gebracht haben die Notierungen die über Nacht veröffentlichten chinesischen Außenhandelsdaten, denen zufolge die chinesischen Importe im September um 20,4 Prozent gefallen sind (Konsens minus 16,0 Prozent). Nach China gehen die meisten Exporte Australiens, so dass die Daten den Austral-Dollar belasten. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere AUD/USD-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist am Dienstag nur schwach bestückt. Die wichtigste Veröffentlichung steht um 20:00 Uhr MESZ mit dem Haushaltssaldo im September an.