• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18115 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30107 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,586 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,91117 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Montagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) von seinen deutlichen Verlusten zum Wochenschluss.

Das Ringen um neue Corona-Hilfsmaßnahmen in den USA hat sich über das Wochenende fortgesetzt, doch die Aussicht auf staatliche Hilfen noch vor den Präsidentschaftswahlen ist getrübt. Das am Freitag von der US-Regierung in Aussicht gestellte 1,8 Billionen Dollar schwere Hilfspaket für die von der Pandemie angeschlagene Wirtschaft ist sowohl bei Republikanern im Senat als auch bei Demokraten im Repräsentantenhaus auf Ablehnung gestoßen.

Die US-Regierung schlägt nun ein stark reduziertes Finanzpaket im Volumen von 130 Milliarden US-Dollar vor. „Nicht abgerufene Mittel aus dem Hilfsfonds für kleine Unternehmen sollten dafür freigegeben werden", schrieben Finanzminister Steven Mnuchin und der Chef des Präsidialamtes Mark Meadows in einem Brief an die Abgeordneten.

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EUR/USD

EUR/USD fällt von seinem Dreiwochenhoch bei 1,1828 bislang bis 1,1804 zurück. GBP/USD gibt von seinem im frühen Handel bei 1,3059 erreichten knappen Fünfwochenhoch bislang bis 1,3009 nach.

USD/JPY notierte bislang bei 105,40 im Tief. Die Erzeugerpreise (CGPI) sind im September um 0,8 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet, nach minus 0,6 Prozent im August. Die Maschinenaufträge legten im August in der Kernrate überraschend um 0,2 Prozent im Monatsvergleich zu. Erwartet worden war ein Rückgang um 1,0 Prozent, nach einem Anstieg um 6,3 Prozent. Die Werkzeugmaschinenaufträge sanken im September vorläufigen Daten zufolge um 15,0 Prozent im Jahresvergleich, nach zuvor minus 23,3 Prozent. Die Kreditvergabe stieg im September auf Jahressicht um 6,4 Prozent, nach plus 6,7 Prozent im August. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/CHF erholt sich im weiteren Handelsverlauf am Montagvormittag von seinem frischen Dreiwochentief bei 0,9090 und wurde bislang zuhöchst bei 0,9124 gehandelt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat seine Prognose für den Einbruch der schweizerischen Wirtschaft in diesem Jahr von minus 6,2 Prozent auf minus 3,8 Prozent im Jahresvergleich nach oben korrigiert. 2021 soll das Bruttoinlandsprodukt um 4,2 Prozent zulegen. Insgesamt seien die Prognosen allerdings mit großen Risiken behaftet – allen voran die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Reaktionen der Wirtschaftsakteure und der Politik, so das Seco. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere USD/CHF-News.

US-Wirtschaftsdaten werden am Montagnachmittag wegen des US-Feiertages (Columbus Day) nicht gemeldet. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.