• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11804 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,20686 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,159 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,32356 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) etwas fester in die neue Handelswoche gestartet. Nach wie vor herrscht am Markt Unsicherheit über den weiteren Verlauf des US-chinesischen Handelskriegs und es besteht zunehmend Sorge um eine Verlangsamung des globalen Wachstums.

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US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, er sei nicht bereit, ein Handelsabkommen mit China abzuschließen und das Zustandekommen einer geplanten Gesprächsrunde mit China im September angezweifelt. China hatte den USD/CNY-Wechselkurs in der vergangenen Woche erstmals seit 2008 auf ein Niveau unter 7,00 abgesenkt, um die Auswirkungen des Handelskonflikts abzufedern. Marktbeobachter deuteten dies allerdings auch als Zeichen, dass die chinesische Regierung den Yuan als Waffe im Handelskrieg einsetzen will.

Die Analysten von Goldman Sachs haben am Wochenende ihre Prognose für das US-Wirtschaftswachstum gesenkt und davor gewarnt, dass ein Handelsabkommen vor den Präsidentschaftswahlen 2020 unwahrscheinlich sei und dass das Risiko einer Rezession zunehme. „Insgesamt haben wir unsere Einschätzung der Wachstumsauswirkungen des Handelskrieges erhöht", so die Goldman-Sachs-Experten. EUR/USD notierte bislang bei 1,1160 im Tief. Bitte lesen Sie auch die heutige EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD markierte bei 1,2014 ein frisches Zweieinhalbjahrestief. Am Freitag war gemeldet worden, dass das britische Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal überraschend um 0,2 Prozent im Quartalsvergleich geschrumpft ist. Die Nachricht verschärfte die Sorge um die Verfassung der britischen Wirtschaft angesichts des ohnehin über dem Königreich schwebenden Damoklesschwerts namens „Brexit“ und der Aussicht auf ein Ausscheiden Großbritannien aus der EU ohne Abkommen.

Der japanische Yen setzt zu Beginn der neuen Handelswoche seinen Anstieg fort. USD/JPY erreichte bislang 105,19 im Tief – ein frisches Siebenmonatstief. Der Yen ist angesichts des US-chinesischen Handelskriegs und der damit einhergehenden Rezessionssorgen als „sicherer Hafen“ gefragt. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/CAD macht einen Teil seiner jüngsten Verluste wieder wett. Vom Freitagstief bei 1,3192 erholte sich das Währungspaar bislang bis 1,3245 im Hoch. Der kanadische Arbeitsmarktbericht hatte am Freitag mit einem überraschenden Rückgang der Erwerbstätigen sowie einem Anstieg der Arbeitslosenquote enttäuscht. Die Arbeitslosenquote stieg im Juli von 5,5 Prozent auf 5,7 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen sank um 24.200 Personen. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/CAD-News.

Wichtige US-Wirtschaftsdaten stehen am Montagnachmittag nicht an. Um 20:00 Uhr MESZ wird der US-Haushaltssaldo im Juli gemeldet. Die Details entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.