• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,09815 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,24460 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 107,493 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,32994 $
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,67710 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Montagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seine jüngste Erholung fort. Am vergangenen Mittwoch hatte die Federal Reserve Bank (Fed) die hoch geschraubten Erwartungen des Marktes mit einer weiteren nur bescheidenen Zinssenkung um 25 Basispunkte enttäuscht und dem US-Dollar Verluste beschert. Vielfach war mit einer größeren Zinsrücknahme um einen halben Prozentpunkt gerechnet worden.

WERBUNG

In diesem Jahr stehen bei den Notenbanksitzungen im Oktober und Dezember noch zwei weitere Zinsentscheide der Fed an. Es ist jedoch unklar, ob sie die Leitzinsen weiter senken wird. Weitere Hinweise auf die Zinspolitik der Fed könnten die in dieser Woche anstehenden Reden der Fed-Vertreter John Williams, James Bullard und Charles Evans bringen.

Aufmerksamkeit gilt weiterhin auch der Entwicklung im US-chinesischen Handelskonflikt. Vertreter beider Länder werden sich voraussichtlich Anfang Oktober zu neuen Handelsgesprächen treffen. Hinzu kommen geopolitische Risiken im Nahen Osten nach dem Angriff saudischer Ölanlagen in der vergangenen Woche.

EUR/USD gibt im europäischen Handel am Montagvormittag nach schwachen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone deutlich nach und notierte bislang bei 1,0965 im Tief. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im September vorläufigen Daten zufolge überraschend deutlich auf 45,6 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 46,7 Zähler gerechnet, nach 47,0 Punkten im August. Auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor überraschte mit einem Rückgang von 53,5 Punkten auf 52,0 Zähler negativ. Erwartet worden war hier im Konsens ein Rückfall auf 53,1 Punkte. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

FX-Mittagsbericht-US-Dollar-startet-fester-in-die-neue-Woche-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

GBP/USD fällt bislang bis 1,2421 im Tief zurück. Im Brexit-Drama steht die Entscheidung des Obersten Gerichtshof in Großbritannien im Fokus. Dieser wird darüber entscheiden, ob Premierminister Boris Johnson bei der Suspendierung des Parlaments rechtswidrig gehandelt hat. In der vergangenen Woche war die Hoffnung gestiegen, dass ein No-Deal-Brexit doch noch verhindert werden kann. Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hatte am Donnerstag erklärt, Brüssel könne mit Großbritannien eine Einigung über den Austritt aus der Europäischen Union erzielen.

USD/JPY markierte mit bislang zutiefst 107,28 ein Zweiwochentief, während USD/CAD bislang bei 1,3305 im Hoch gehandelt wurde. Wie bereits am Freitagnachmittag gemeldet wurde, sind die kanadischen Einzelhandelsumsätze im Juli um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs in dieser Größenordnung gerechnet, nach einem unveränderten Wert im Juni. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CAD-News.

AUD/USD erholt sich zu Wochenbeginn leicht von seinem am Freitag bei 0,6757 erreichten Zweiwochentief. Im Hoch notierte das Währungspaar bislang bei 0,6782. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Australien ist im September vorläufigen Daten zufolge auf 49,4 Punkte gesunken, nach 50,9 Zählern im August. Dessen Pendant für den Dienstleistungssektor legte hingegen von 49,1 Punkten im August auf aktuell 52,5 Zähler zu. Bitte lesen Sie auch die aktuelle AUD/USD-News.

Aus den USA werden am Montagnachmittag die Markit-Einkaufsmanagerindizes für September gemeldet. Zudem stehen die Reden der o.g. Fed-Vertreter Williams und Bullard an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.